Entschärfungsaktion : Entwarnung in Oranienburg – keine Bombe

In der Stadt im Landkreis Oberhavel wurden in den vergangenen Jahren über 100 Bomben aus dem 2. Weltkrieg gefunden. Beim aktuellen Fund einer Metallplatte mussten sich die Oranienburger auf eine massenweise Evakuierung einstellen.

OranienburgEine mutmaßliche Bombe im Stadtzentrum von Oranienburg hat sich als ungefährliche Metallplatte entpuppt. "Wir können Entwarnung geben", sagte eine Sprecherin der Stadt am Freitag. Der Verkehr und das Leben in der Stadt liefen normal.

Die Stadt hatte die Anwohner zuvor auf eine umfangreiche Evakuierungsaktion vorbereitet. Im Falle eines tatsächlichen Bombenfundes hätten 13.000 Menschen ihre Wohnungen verlassen müssen. Auch das Landratsamt, das Schloss und Kindertagesstätten wären davon betroffen gewesen.

Dass es sich bei dem Metallstück um eine Bombe hätte handeln können, ist nicht ganz unwahrscheinlich. Immerhin wurden in der Stadt seit 1990 bereits über 100 Bomben gefunden. Erst am 19. März waren am Rand von Oranienburg vier Bomben aus dem 2. Weltkrieg gesprengt worden. Auf die Stadt nördlich von Berlin waren im Zweiten Weltkrieg rund 22.000 Bomben abgeworfen worden. (ut/ddp)

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