Herzfelde : 30 Verletzte bei Busunfall bei Berlin

Bei einem schweren Busunfall auf der Bundesstraße 1 bei Herzfelde hinter dem östlichen Berliner Stadtrand sind am Freitagmorgen 30 Menschen zum Teil schwer verletzt worden.

Claus-Dieter Steyer
303954_0_fd9aba9c.jpg Foto: Claus-Dieter Steyer
Unfall bei Herzfelde -Foto: Claus-Dieter Steyer

HerzfeldeBei einem schweren Verkehrsunfall zwischen einem Bus, einem LKW und einem PKW sind am frühen Freitagmorgen auf der Bundesstraße 1 östlich Berlins 30 Personen verletzt worden. Drei Menschen erlitten schwere Verletzungen. Der Fahrer eines polnischen Containerlastzugs musste mit einem Hubschrauber in das Unfallkrankenhaus Berlin-Marzahn geflogen werden. Er war in seinem völlig demolierten Führerhaus eingeklemmt worden. Für die komplizierten Bergungsarbeiten sperrte die Polizei die viel befahrene Straße zwischen Herzfelde und Tasdorf.

Nach bisherigen Ermittlungen war gegen 1.50 Uhr zunächst ein in Richtung Berlin fahrender Pkw mit dem entgegenkommenden Lkw kollidiert. Dadurch wurde die Zugmaschine auf die andere Fahrbahn gedrückt. Der vollbesetzte Reisebus eines Hamburger Unternehmens konnte nicht mehr ausweichen und prallte mit voller Wucht auf den Lastzug. Offenbar verhinderte die Leitplanke noch schlimmere Folgen. Denn diese verhinderte einen Zusammenstoß mit einem der hier zahlreich vorhandenen Straßenbäume oder ein Ausbrechen des Busses in die Böschung.

Unfall bei Herzfelde
303974_0_86a6e9e1.jpg Foto: Claus-Dieter SteyerAlle Bilder anzeigen
1 von 7Foto: Claus-Dieter Steyer
09.10.2009 11:2109.10.2009: Bei einem schweren Busunfall auf der Bundesstraße 1 bei Herzfelde hinter dem östlichen Berliner Stadtrand werden 30...


„Bislang gibt es keine Erklärung dafür, warum der Pkw-Fahrer mit dem Lkw kollidierte“, sagte ein Polizeisprecher. „Er kann wegen seiner schweren Verletzungen noch nicht befragt werden.“ Das treffe auch auf den Busfahrer zu.

Sowohl das Führerhaus des Lastzuges als auch die Front des Reisebusses sind bei dem Zusammenprall völlig eingedrückt worden. Daher mussten erst schwere Kräne geordert werden, um die Wracks von der Straße zwischen Berlin und dem polnischen Grenzübergang bei Küstrin zu heben und abzuschleppen. Vorher beseitigte eine Spezialfirma mehrere über die Straße hängende Äste.

Bei den verletzten Businsassen, die sich in umliegenden Krankenhäusern befinden, handelt es sich um Staatsbürger mehrerer Länder.

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben