Boxen : Hirsche und Biber sollen frei wandern können

Potsdam - In Brandenburg beginnt in dieser Woche ein großangelegtes Pilotprojekt der Stiftung Naturlandschaften. Auf mehr als 3000 Quadratkilometer Fläche sollen wertvolle Naturräume in Südbrandenburg miteinander vernetzt werden, wie eine Sprecherin der Stiftung in Potsdam ankündigte. Tieren wie Rothirschen, Fischottern und Bibern sollen damit großräumige Wanderungen ermöglicht werden. Auch Wölfen solle das Einwandern erleichtert werden, hieß es.

Die zweijährige Startphase des Projekts solle 640 000 Euro kosten und werde von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt gefördert. Mit insgesamt fast 12 000 Hektar ist die Stiftung Naturlandschaften den Angaben zufolge die private Stiftung mit den größten Flächen bundesweit. Auf den ehemaligen Truppenübungsplätzen Jüterbog, Heidehof und Lieberose hat sie Wildnisgebiete geschaffen, wo sich die Natur frei entfalten kann. Diese sollen die Kernzonen für den Ökologischen Korridor Südbrandenburg werden. Dieser solle die Naturparke Hoher Fläming, Nuthe-Nieplitz, Niederlausitzer Landrücken, Schlaubetal, Dahme- Heideseen und das Biosphärenreservat Spreewald miteinander vernetzen. ddp

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