Boxen : Kaiserbahnhof: Eine Kurz-Chronik

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1905-1909 erbaut Ernst von Ihne für Wilhelm II. den Bahnhof in einer Mischung aus "english-cottage-Stil" und Industriearchitektur.

1952 fuhr der letzte Zug in den Bahnhof ein, danach begann endgültig der Verfall. Stilllegung durch die Deutsche Reichsbahn.

1977 Der Bahnhof wird unter Denkmalschutz gestellt. Keine Sicherungsmaßnahmen. Die Holztäfelung des Kaisersaals wird gestohlen.

1990 Die ersten Konzepte zur Wiederbelebung durch einen Berliner und einen kanadischen Investor zerschlagen sich.

1992 Kultusminister Hinrich Enderlein schließt mit der Deutschen Bahn eine Nutzungsvereinbarung samt Kaufoption ab. Die DB nimmt eine winterfeste Sicherung des Bahnhofes vor.

Januar 1994 Enderlein legt eine Machbarkeitsstudie für den Umbau des Bahnhofes zur Universitätsbibliothek vor.

1995 Die Einhausung wird entfernt.

1996 Das Kölner Unternehmen Bauconsult, das dem Bahnhof als "gastronomisch-touristischen Kaiserbahnhof" neues Leben einhauchen wollte, springt ab.

1999 Aufnahme des Bahnhofes in die Erweiterungsliste der Unesco als Weltkulturerbe. Brand in der Bahnhofshalle.

2000 Auf Druck der Denkmalpfleger wird das Gebäude durch die DB erneut eingehaust.

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