Boxen : Kein Betrug: Freispruch für „Dr. Siebenfinger“

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Zehdenick - Mit einem Freispruch endete am Dienstag der Betrugsprozess gegen einen Chirurgen aus Gransee vor dem Amtsgericht Zehdenick. Das Gericht hatte Zweifel an der Schuld des als „Dr. Siebenfinger“ bekannt gewordenen Friedemann K. Diesem könne nicht unterstellt werden, dass er sich ohne Betäubung und ärztliche Versorgung vier Finger seiner Hand mit einer Kettensäge habe abschneiden lassen, begründete der Richter seine Entscheidung. Genau das hatte die Staatsanwaltschaft dem Arzt vorgeworfen. Für zehnfachen versuchten Versicherungsbetrug hatte die Behörde für Friedemann K. zwei Jahre auf Bewährung gefordert. Der Chirurg hatte angegeben, 2001 mit einer Kettensäge hantiert zu haben und dabei plötzlich von einem Hornissenschwarm aufschreckt worden zu sein. Dabei sei er mit drei Fingern in die Kettensäge geraten. Dies habe er seiner Versicherung gemeldet. ddp

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