Boxen : Kreisstraßen in Obhut des Landes

Gemeinsame Verwaltung mit Landesstraßen soll Kosten sparen

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Lübben. Zum ersten Mal hat die Landesregierung die Zuständigkeit für Kreisstraßen übernommen. Der Landkreis DahmeSpreewald übertrug zum 1. Januar 2004 sein 265 Kilometer langes Straßennetz an das Land. Dieses verpflichtet sich, für zunächst fünf Jahre gegen eine pauschale Zahlung von jährlich rund einer Million Euro die Kreisstraßen instand zu halten. Die Zahlungshöhe soll „bei Bedarf“ angepasst werden.

Das Land kann nun im Dahme-Spreekreis Landes- und Kreisstraßen gemeinsam verwalten. Dadurch spare man Kosten, ist Verkehrsminister Hartmut Meyer (SPD) überzeugt. Wenn genug Erfahrungen gesammelt seien, könnten auch andere Kreise diesem Vorbild folgen. Landrat Martin Wille verspricht sich durch die gemeinsame Verwaltung auch einen besseren Service für die Menschen. In diesem Fall sei es daher richtig, kommunale Aufgaben aufs Land zu übertragen.

Auch Abstimmungen werden so einfacher. Landes- und Kreisstraßen können nun an Schnittpunkten viel einfacher gemeinsam erneuert werden. kt

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