Boxen : Kurzmeldungen

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Was ist mit der Staatskanzlei los? Auf der letzten Landtagssitzung rüffelte Ministerpräsident Matthias Platzeck seinen Stab. Ihm sei gesagt worden, dass die Beantwortung zweier Briefe von PDSFraktionschef Lothar Bisky „telefonisch erfolgt“ sei. Weil das offenbar nicht der Fall war, entschuldigte sich Platzeck bei Bisky. „Es tut mir leid.“ Die Panne nährte ein kursierendes Gerücht, dass das Verhältnis zwischen Staatskanzlei-Chef Rainer Speer und Platzeck „nicht mehr so gut ist, wie es einmal war“. Aber in Speers Umfeld winkt man ab. „Nichts dran. Die beiden hocken ständig zusammen.“ Allerdings soll Platzeck verärgert sein, dass immer wieder Interna und Kabinettsvorlagen nach außen dringen. Deshalb lässt Speer derzeit nach „U-Booten“ fahnden.

Brandenburgs Agrarminister Wolfgang Birthler (SPD) macht seinem Ruf alle Ehre, ein uckermärkisches Raubein zu sein. Eigentlich habe er seinem in die Jahre gekommenen und jetzt erblindeten Langhaarteckel zu Weihnachten eine Augenoperation spendieren wollen, erzählte er dieser Tage. Allerdings genügte ein Anruf bei einer Berliner Spezialklinik, um den Plan wieder fallen zu lassen. „Was für unverschämte Preise für einen kleinen Eingriff“, schimpfte Birthler, der vor seiner Politiker-Karriere selbst einmal Tierarzt war. „900 Euro! Dafür kriege ich ja ein ganzes Rudel Hunde!“ Sein Vierbeiner, so findet Birthler jetzt, komme „eigentlich auch so ganz gut zurecht“. ma/thm

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