Boxen : Lausitzring: Champ-Cars: Tempo fürs Volk

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Langsamer als die Formel 1 ist die Champ-Car-Serie nicht: Geschwindigkeiten bis 370 km/h sollen laut den Veranstaltern auf dem Lausitzring möglich sein - im Durchschnitt wohlgemerkt. Der Champ-Car-Zirkus gilt als schnellere und zugleich volkstümlichere Variante der Formel 1. An den Trainingstagen am 13. und 14. September können Zuschauer die Autos und das Fahrerlager aus der Nähe besichtigen. Auch Autogramme von den Stars dürften weitaus leichter zu bekommen sein als bei Schumi & Co. Einzige Hürde: Man muss die Champ-Car-Stars erst einmal erkennen. Denn Namen wie Andretti, Franchitti und Fittipaldi sind in Deutschland bisher weitgehend unbekannt. Die Autos ähneln denen in der Formel 1: Mehr als 800 PS aus 2,65 Litern Hubraum. Für das Rennen im September wird der Champ-Car-Tross direkt aus Vancouver eingeflogen. Karten kosten zwischen zwischen 35 Mark für den ersten Trainingstag und 490 Mark für das eigentliche Rennen am 15. September; für einen Bummel durchs Fahrerlager sind 15 bis 45 Mark extra fällig.

Selbstfahrer kommen preiswerter weg: Am 28. und 29. Juli heißt es "Strecke frei für jedermann". Eine Runde mit dem eigenen Auto kostet laut den EuroSpeedway-Betreibern 20 Mark. Den Fahrern steht der sonst nur von Rennprofis und Testpiloten genutzte Langstreckenkurs offen. Zwar gilt auf der 11,3 Kilometer langen Strecke dann die Straßenverkehrsordnung, aber bei um 43 Grad überhöhten Parabolkurven muss niemand schleichen.

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