Boxen : NACHRICHTEN

Frau bei Feuer in Südbrandenburg

ums Leben gekommen

Forst - Beim Brand eines Einfamilienhauses am Mittwoch in Gahry bei Forst ist die Bewohnerin ums Leben gekommen. Nach Polizeiangaben konnte die 66-Jährige, die allein in dem Haus lebte, von Rettungskräften nur noch tot geborgen werden. Das Feuer war nach ersten Erkenntnissen im Wohnzimmer ausgebrochen. Zur Brandursache konnten die Ermittler noch keine Angaben machten.

Zwei Männer nach Tötung

eines Mannes bei Selchow in Haft

Frankfurt (Oder) - Vier Monate nach dem Fund einer Leiche bei Selchow (Dahme-Spreewald) sind am Mittwoch zwei Männer aus Berlin verhaftet worden. Die beiden 32-Jährigen werden des Mordes an einem 27-jährigen Berliner verdächtigt, wie das Polizeipräsidium Frankfurt (Oder) und die Staatsanwaltschaft Potsdam mitteilten. Knapp 150 Beamte der Brandenburger, Berliner und sächsischen Polizei hatten am Morgen insgesamt acht Berliner Wohnungen und Geschäfte durchsucht. Ein Passant hatte am 11. Juli an der Straße von Selchow nach Glasow eine nur mit Unterwäsche bekleidete Leiche entdeckt. Die Identität des Toten, bei dem keine Dokumente gefunden worden waren, war zunächst unklar. Bei der Obduktion war als Todesursache eine Schussverletzung festgestellt worden. Ein Suizid wurde ausgeschlossen. Zum Hintergrund der Tat machte die Polizei keine Angaben. ddp

Diplomat verhaftet wegen Verdachts auf Fördermittelbetrug

Eberswalde/Frankfurt am Main - Ein afrikanischer Diplomat, der Ende der 1990er Jahre in Brandenburg Fördermittel in Millionenhöhe ergaunert haben soll, ist in Frankfurt am Main verhaftet worden. Der 41-jährige Bürger der Demokratischen Republik São Tomé und Principe wurde am Dienstagabend gefasst, wie das Landeskriminalamt am Mittwoch in Eberswalde mitteilte. Der Diplomat aus dem kleinen Inselstaat vor der Westküste Afrikas soll mit einem weiteren Beschuldigten von 1998 bis 2000 über eine Umwelttechnikfirma Fördermittel und Kredite in Höhe von 7,5 Millionen Euro (15 Millionen D-Mark) erhalten und diese privat verwendet haben. dpa

Landtag erinnert am 18. November mit Festakt an Mauerfall

Potsdam - Lieber spät als nie: Das Brandenburger Parlament erinnert nach seiner nächsten Sitzung am 18. November mit einem Festakt an den Mauerfall vor 20 Jahren. In der Potsdamer Nikolaikirche werden hunderte Gäste erwartet. Unter anderen haben Alt-Bundespräsident Richard von Weizsäcker, der polnische Botschafter Marek Prawda, der tschechische Gesandte Milan Coupek sowie der ungarische Botschafter Sandor Peisch zugesagt. Festredner ist der ehemalige Außenminister Polens, Staatssekretär Wladislaw Bartoszewski. Das geistliche Wort spricht der neue Landesbischof Markus Dröge. Begrüßt werden die Gäste durch Parlamentspräsident Gunter Fritsch (SPD). ddp

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