Boxen : Nomaden der Lüfte

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Sie fliegen über Berge und Meere, legen nicht selten Tausende von Kilometern oft ohne Pause und ohne Schlaf zurück. Die Zugvögel, die „Nomaden der Lüfte“, ziehen im Frühjahr in nördliche Brutgebiete, weil sie hier optimale Bedingungen für die Aufzucht ihrer Jungen finden. Im Herbst fliegen sie wieder gen Süden. Dabei sind sie Meister der Orientierung. Denn sie verfügen über eine Art biologischen Kompass, der es ihnen ermöglicht, sich am Magnetfeld der Erde zu orientieren. Ein genetisches Programm sagt den Vögeln, ob, wann und in welche Richtung sie auf Reisen gehen sollen. Allerdings bringt die globale Klimaveränderung auch das Leben der Zugvögel zunehmend durcheinander. ebi

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