Opal : Lösung für Erdgasleitung in Sicht

Potsdam - Das Raumordnungsverfahren für den Bau der Erdgaspipeline Opal in Brandenburg soll bis Mitte März abgeschlossen werden. Dabei zeichne sich ab, dass die Variante über Baruth mit dem Verdichterstandort Radeland als „raumverträglich“ beurteilt werde, teilte das Infrastrukturministerium mit. Damit wäre der umstrittene Bau einer Verdichterstation in Groß Köris bei Königs Wusterhausen vom Tisch. Die Opal-Pipeline von Greifswald zur tschechischen Grenze soll an die geplante Ostsee-Pipeline anschließen. Sie würde 270 Kilometer über Brandenburger Gebiet führen. Ursprüngliche Planungen des Investors Wingas AG, die Station in Groß Köris zu bauen, waren bei einer Bürgerinitiative auf Widerstand gestoßen. Daraufhin legte Wingas im Sommer Unterlagen für drei andere mögliche Verdichterstandorte vor. ddp

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