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Potsdam/Frankfurt (Oder) „Die Leute fahren immer noch, als ob Ostern wäre“ – so kommentierte ein Polizeisprecher des Potsdamer Lagedienstes am Sonntagabend die erhöhten Unfallzahlen auf den Straßen infolge Schneefalls und Glätte. Autos stellten sich quer, Wagen rutschten aufeinander; Insassen wurden teils leicht verletzt. Auch im Bereich Frankfurt (Oder) registrierten die Beamten gestern Dutzende wetterbedingte Unfälle, meist mit Sachschaden. Auf der Autobahn A 19 waren am Vormittag zwei Menschen infolge eines Auffahrunfalles verbrannt – nach Auskunft der Polizei ist die Ursache des Unfalls noch ungewiss. Ein Auto war auf den Wagen geprallt, dieser schleuderte in eine Leitplanke und fing Feuer. In Berlin nahm die Zahl der Unfälle kaum zu. Auf der Avus staute sich der Verkehr am späten Abend – wie es bei der Polizei hieß, aber hauptsächlich wegen des hohen Rückreiseverkehrs von Ausflüglern in die Stadt. kög

Lokführer übersahen rote Signale – Bundesgrenzschutz ermittelt

Eberswalde - Die Ostdeutsche Eisenbahn Gesellschaft (ODEG) muss die von ihr ausgebildeten Triebwagenfahrer offenbar nachschulen. Kurz nach der Betriebsaufnahme auf vier Strecken östlich Berlins hatten Lokführer in zwei Fällen rote Signale ignoriert; einmal soll ein Triebwagenfahrer auch zu schnell gefahren sein. In einem Fall ermittelt der Bundesgrenzschutz (BGS) als Bahnpolizei wegen des Verdachts einer Gefährdung des Zugverkehrs. Der Triebwagenfahrer hatte nach Angaben des BGS in Eberswalde auf der Fahrt Richtung Templin ein Rot zeigendes Ausfahrtssignal ignoriert. Der Triebwagen war durch die technischen Sicherungen zwangsgebremst worden. Nach Angaben der ODEG wurde der Fahrer suspendiert. Die zweite Rotfahrt erfolgte beim Rangieren in Frankfurt (Oder). Die ODEG ist ein Unternehmen der Hamburger Hochbahn und der Prignitzer Eisenbahn. Sie hat den Betrieb auf Nebenstrecken von der Bahn AG übernommen.kt

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