Boxen : Schmerzensgeld: Gericht spricht Unfallopfer 700.000 Mark zu

Das Brandenburgische Oberlandesgericht (OLG) hat einem Unfallopfer 700.000 Mark Schmerzensgeld zugesprochen. Dieser Betrag liegt an der Obergrenze der in Deutschland bisher zuerkannten Schmerzensgeldbeträge, wie das Gericht am Mittwoch in Brandenburg an der Havel mitteilte. Bei dem Kläger handelt es sich um einen 30-Jährigen, der 1991 bei einem Flugzeugunglück auf dem Verkehrslandeplatz Kyritz/Heinrichsfelde verletzt worden war. Das Gericht begründete die Höhe des Schmerzensgeldes mit den äußerst schweren Verletzungen des Klägers und den sich daraus ergebenden lebenslangen Beeinträchtigungen. Der Mann war damals als Schwimmmeister tätig. Nach dem Unfall lag er fünf Monate im Koma.

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