Boxen : See gekauft und – trocken gelegt

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Bis 1820 gab es westlich von Weißenstadt in Nordbayern einen Stausee, der im 14. Jahrhundert angelegt worden war. Nachdem er Jahrhunderte lang als „Hauptweiher“ der Fischzucht diente, ordnete der bayerische Staat im Jahr 1816 seinen öffentlichen Verkauf an.

Ein Nürnberger Bürger erwarb das Gewässer. Er ließ den See trockenlegen und verkaufte das so gewonnene Land in einzelnen Flurstücken. Doch die neuen Besitzer konnten die Erde nicht landwirtschaftlich bearbeiten, da sie viel zu feucht blieb. Über 150 Jahre lang wurde die etwa 48 Hektar großte Fläche nicht genutzt. 1976 erwarb Weißenstadt die Flurstücke zurück und legte wieder einen See an, an dem viele Menschen Erholung finden. das

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