Boxen : Spenden für Neonazi-Opfer Giamblanco

Frank Jansen

Der Italiener Orazio Giamblanco ist seit dem Überfall eines rechtsextremen Skinheads schwer behindert. Der Täter schlug seine Baseballkeule gegen Giamblancos Kopf. Das war am 30. September 1996 in der Kleinstadt Trebbin (südlich von Berlin). Seit Anfang 1997 berichtet der Tagesspiegel Jahr für Jahr darüber, wie es Giamblanco, seiner ebenfalls stark belasteten Lebensgefährtin Angelica Berdes und ihrer Tochter Efthimia geht. Nach der Reportage vom vergangenen Sonntag meldeten sich mehrere Leser, die dem in Bielefeld lebenden Italiener mit Spenden helfen möchten.

Der Opferhilfe-Verein „Weißer Ring“ hat nun, wie schon in früheren Jahren, wieder ein Konto zur Verfügung gestellt. Die dort eingehenden Gelder werden ohne jeden Abzug an Giamblanco überwiesen. Die Kontonummer lautet: 34 34 34 . Das Konto mit dem Stichwort „Orazio“ ist bei der Deutschen Bank Mainz (Bankleitzahl 550 700 40) eingerichtet. Wer eine Spendenquittung benötigt, kann sich schriftlich an den Weißen Ring wenden: Weißer Ring, Landesbüro Berlin, Augustaplatz 7 in 12203 Berlin. Der Tagesspiegel dankt allen Leserinnen und Lesern, die Orazio Giamblanco mit einer Spende unterstützen.

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