• SV Babelsberg 03: "Das Team ist kulturvoll aufgetreten" - Potsdams Oberbürgermeister Platzeck zum Aufstieg der Vereins in die zweite Liga

Boxen : SV Babelsberg 03: "Das Team ist kulturvoll aufgetreten" - Potsdams Oberbürgermeister Platzeck zum Aufstieg der Vereins in die zweite Liga

Herr Platzeck[der SV Babelsberg 03 ist nach dem 1]

Herr Platzeck, der SV Babelsberg 03 ist nach dem 1:0-Sieg gegen Fortuna Düsseldorf in die Zweite Fußball-Bundesliga aufgestiegen. Wie fühlen Sie sich?

Das ist einfach ein tolles Gefühl. Seit mehr als 30 Jahren gehe ich in das Karl-Liebknecht-Stadion, ich wohne hier gleich um die Ecke, nur drei Häuser weiter. Jetzt hat unsere Mannschaft ganz überraschend den Sprung nach oben geschafft. Am Anfang der Saison hätte das kein Mensch gedacht. Das ist ein großer Tag für unsere Stadt, das ist ein Wunder.

Wie oft waren Sie in dieser Saison im Stadion dabei?

Ziemlich oft, das können Sie mir glauben. Ich habe versucht, mir jedes Heimspiel anzusehen. Der russische Trainer Herman Andrejew hat eine tolle Fußball-Mannschaft aufgebaut. Da hat das Zugucken immer Spaß gemacht, sogar bei Niederlagen. Das Team hat nicht mit Kampf und Krampf gespielt, sondern ist offensiv und kulturvoll aufgetreten. Das passt sehr gut zu unserer Kulturstadt Potsdam.

Jetzt kommt auf die Stadt aber auch eine Menge Arbeit zu. Das Stadion muss tauglich für die Zweite Fußball-Bundesliga gemacht werden ...

Wir haben in den letzten Tagen die finanziellen Voraussetzungen geklärt, dass das Wichtigste passieren kann in den nächsten Monaten, nämlich eine Flutlichtanlage gebaut werden kann. Das ist ja das Hauptmanko gewesen, und wir müssen dann in den nächsten Monaten klären, ob die Zukunft hier im Karl-Liebknecht-Stadion liegt oder an einem anderen Ort. Aber ich denke, dass hat alles Zeit in den nächsten Wochen.

Herr Platzeck, wenn Sie die ganzen Feierlichkeiten so sehen, bekommen Sie da nicht Lust auf einen politischen Aufstieg?

Ach, wissen Sie, heute ist der Tag der Sportler. Da sollten sich Politiker in die zweite Reihe stellen und sich mit Sekt begießen lassen.

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