Tagebau : Abkommen zur Braunkohlesanierung perfekt

Fast 500 Millionen Euro bekommt Brandenburg vom Bund zur Sanierung seiner ehemaligen Kohleförderstätten. Sie fließen auch in neue Rad- und Wanderwege.

PotsdamBrandenburgs Infrastrukturminister Reinhold Dellmann und Finanzminister Rainer Speer (beide SPD) haben das mit dem Bund vereinbarte Abkommen zur Braunkohlesanierung unterzeichnet. Es sichert dem Land bis 2012 Bundeszuschüsse zur Tagebausanierung in Höhe von fast 500 Millionen Euro zu.

Insgesamt stellt der Bund in den kommenden fünf Jahren mehr als eine Milliarde Euro für die Sanierung der Braunkohlealtlasten in Ostdeutschland bereit. Brandenburg wird 181 Millionen Euro zur Tagebausanierung beisteuern. Das Geld fließt unter anderem in die Grundsanierung der Tagebaue, die Flutung der Tagebauseen sowie in die Anlage von Rad- und Wanderwegen in diesen Gebieten. Seit 1991 wurden in Brandenburg bereits rund 3,4 Milliarden Euro zur Tagebausanierung eingesetzt. (mit ddp)

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