Tipps und Termine : Tage der offenen Gärten im Oderbruch

Uta Falck

Bad Freienwalde - Ein Garten, der Menschen gehört, die man nicht kennt. Auf einem Tisch Kaffee und Kuchen, darum herum Blumen und Kräuter. Dieses private Reich darf man am Wochenende betreten, sich ungeniert umschauen und am Tisch Platz nehmen – denn dann gilt das Motto „Offene Gärten im Oderbruch“. 250 Besucher zählte jeder teilnehmende Garten im vergangenen Jahr, sagt Organisatorin Sonnhild Siegel. In diesem Jahr machen 19 Gartenbesitzer mit. Das Spektrum reicht von klassischen über romantisch am Fluss gelegenen Grünarealen bis zum durchgestalteten Kleinpark mit Teich, Wasserfall und kleiner Insel wie bei der Familie Pfnister in Neutrebbin.

Wer fachlichen Rat sucht, kann sich in verschiedenen Gärten zu den Themen Mulchgarten (Bad Freienwalde, Berliner Straße 24), effektive Mikroorganismen (Alt-Trebbin, Dorfstraße 11) oder Permakultur (Alt-Rosenthal, Am Weiher 1) informieren. Der Fotograf und Koch Stefan Hessheimer aus Groß Neuendorf weiß fast alles über Kräuter und bietet seinen Gästen Führungen zu diesem Thema. Auch mit Buchsbaumhecken kennen sich die Bewohner des Oderbruchs aus, denn seit über zweihundert Jahren säumen sie damit ihre Beete. Einige pflegen diese Tradition bis heute. Die schönsten Heckenornamente befinden sich an der Straße Adlig-Reetz im Dorf Neureetz. Von Uta Falck

Offene Gärten im Oderbruch: 23. und 24. Juni von 11–18 Uhr, alle Teilnehmer und weitere Informationen im Internet unter www.odergaerten.de

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