Unfälle : Zwei Kradfahrer getötet

Zwei schwere Unfälle am Karfreitag und Sonnabend sind ein trauriger Auftakt für die Saisoneröffnung für Biker in Brandenburg am Sonntag.

Berlin/Groß-DöbbernZwei Berliner Motorradfahrer sind bei Unfällen am Karfreitag und Sonnabend ums Leben gekommen. Die Unglücke ereigneten sich in der Nähe des Potsdamer Platzes in Berlin und auf einer Landstraße bei Groß-Döbbern südlich von Cottbus.

Am Karfreitag stieß ein 26-jähriger Kradfahrer gegen 19 Uhr mit einem Kleintransporter zusammen, der nach links aus der Leipziger Straße in die Stresemannstraße abbiegen wollte. Nach ersten Erkenntnissen hatte der Fahrer des Transporters das Motorrad übersehen. Der Biker starb noch an der Unfallstelle.

In Groß-Döbbern fuhr ein 22-jähriger Berliner laut Polizei mit seinem Krad in einer Kurve aus noch ungeklärter Ursache geradeaus und prallte gegen mehrere Bäume. Er erlag seinen Verletzungen.

Bereits am Karfreitag erlitt ein 41-jähriger Motorradfahrer bei einem Unfall nahe Wandlitz schwere Verletzungen. Nach Polizeiangaben hatte ihn ein Autofahrer beim Auffahren auf die Bundesstraße 273 übersehen. Der Verletzte wurde in das Berliner Unfallkrankenhaus gebracht.

In Berlin waren 2007 und 2008 jeweils zehn Kradfahrer getötet worden. In Brandenburg gab es 2007 insgesamt 23 tödliche Kradunfälle, 2008 waren es 32. Um für Sicherheit zu werben, lädt die Polizei am Ostersonntag zu zwei Saisoneröffnungstouren ein, die von Polizeikrädern begleitet werden. Los geht’s um 10 Uhr in Cottbus-Gallinchen und Senftenberg. Ha

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