• Urteil gegen Todesfahrer erwartet Fünf Kinder starben, als ein Bus ungebremst in einen Stau raste

Boxen : Urteil gegen Todesfahrer erwartet Fünf Kinder starben, als ein Bus ungebremst in einen Stau raste

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Im Prozess gegen einen Berliner Busfahrer, der mit einem Verkehrsunfall den Tod von sechs Menschen verursacht haben soll, wird am heutigen Montag vor dem Amtsgericht Oranienburg das Urteil erwartet. Zuvor sollen die Plädoyers von Staatsanwaltschaft, Verteidigung und Nebenklage gehört werden.

Der heute 48jährige Busfahrer mit mehr als 15 Jahren Berufserfahrung ist wegen fahrlässiger Tötung in sechs Fällen und fahrlässiger Körperverletzung in fünf Fällen angeklagt. Ihm wird zur Last gelegt, am 21. Juli 2002 auf der Autobahn A 24 nahe Kremmen (Oberhavel) ungebremst in ein Stauende gefahren zu sein. Dabei kamen fünf Kinder im Alter von acht bis 13 Jahren und eine 22-jährige Frau ums Leben. Nach bisherigen Erkenntnissen ereigneten sich damals zwei Unfälle: Zunächst kam ein Auto nach einer Karambolage quer zur Fahrbahn zum Stehen, nachfolgende Wagen konnten noch rechtzeitig stoppen. Der Bus prallte dann auf eine Gruppe von fünf Autos, darunter einen Kleintransporter, in dem auch die fünf getöteten Kinder saßen. Die getötete 22-Jährige war den Ermittlungen zufolge die Verursacherin des ersten Unfalls. dpa

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