Boxen : US-Solarfirma investiert in Luckenwalde

Produktion schon ab 2007 - 50 Arbeitsplätze geplant

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Produktion schon ab 2007 50 Arbeitsplätze geplant Luckenwalde - Das US-Unternehmen Nanosolar will in Luckenwalde eine Fabrik errichten und dort bereits ab dem nächsten Jahr Solarmodule herstellen. Wie das Unternehmen jetzt mitteilte, gibt es bedeutende Solarforschungsinstitute in der Region südlich von Berlin, mit denen enge Kooperationen angestrebt werden. Die Firma will deshalb 25 Millionen Euro in den Standort investieren und zunächst 50 Arbeitsplätze schaffen.

Ein Solarmodul ist eine Anwendung der Photovoltaik und wandelt Strahlungsenergie in elektrische Energie um. Als wichtigste Bauelemente enthält das Modul Solarzellen.

Das Management von Nanosolar würdigte das „überzeugende Eintreten“ von Wirtschaftsminister Ulrich Junghanns (CDU) und Berlins Wirtschaftssenator Harald Wolf (Linkspartei.PDS) sowie der Stadt Luckenwalde für den Standort. Nicht zuletzt dadurch habe sich das Land Brandenburg gegen Alternativen in Osteuropa durchgesetzt. „Das ist ein Standort, der auf Zukunft angelegt ist“, sagte Wirtschaftsminister Junghanns. Mit Nanosolar komme ein innovatives Unternehmen nach Luckenwalde, das auf internationalen Märkten tätig sei. Neben der harten Abwägung von Standortfaktoren hätten ein flexibler Kostenrahmen und eine auf Qualität ausgerichtete Region den Ausschlag für die Ansiedlung gegeben.

Nanosolar hat seinen Hauptsitz im kalifornischen Palo Alto. Das Photovoltaik-Unternehmen will nach eigenen Angaben in Kalifornien und Luckenwalde auf einer Gesamtfläche von 60 000 Quadratmetern eine Solarzellen- und Solarmodulproduktion errichten sowie Forschung, Entwicklung und Vertrieb ansiedeln. ddp

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