Verbraucherschutz-Unterricht : Kinder zu kritischen Verbrauchern erziehen

Damit sich Jugendliche bei der zunehmenden Konsumflut und zweifelhaften Werbeangeboten besser orientieren lernen, fordert die Linke mehr Verbraucherbildung im Schulunterricht. Im Alltag seien junge Verbraucher oft überfordert.

PotsdamDie Landtagsfraktion der Linken fordert mehr Verbraucherbildung im Schulunterricht. Es sei notwendig, die Urteilskraft junger Menschen zu stärken, damit sie so früh wie möglich selbstständig Angebote bewerten und selbstbewusst Marktentscheidungen treffen könnten,  erklärte die verbraucherpolitische Sprecherin der Linksfraktion, Renate Adolph. Im Fach Wirtschaft - Arbeit - Technik müsse jungen Brandenburgern verstärkt Verbraucherbildung angeboten werden. Dies stehe zwar bereits in den Rahmenlehrplänen, finde aber in der Realität kaum statt, kritisierte Adolph.

Zunehmende Handy- und Versandhausschulden, ungesunde Ernährung und falsche Finanzberatung verdeutlichten, dass junge Verbraucher mit Alltagsentscheidungen oft überfordert seien, mahnte Adolph. Praktische Lebenshilfen für Jugendliche seien bei zunehmender Konsumflut und zwielichtigen Werbeangeboten unerlässlich, um gesundheitliche und wirtschaftliche Schäden zu vermeiden. (mit ddp)

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