Boxen : Weitere Kandidaten für Platzeck–Nachfolge Wahl von Jann Jakobs nicht sicher

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Potsdam. Die Wahl von Jann Jakobs, des jetzigen Stellvertreters von Matthias Platzeck zum Oberbürgermeister der brandenburgischen Landeshauptstadt ist noch nicht sicher. CDU und PDS kündigten an, mit eigenen Kandidaten anzutreten. Der CDU-Kreisvorsitzende Wieland Niekisch kritisierte unter Verweis auf die dramatische Haushaltslage die „große Diskrepanz zwischen Schein und Wirklichkeit“ in Potsdam. Der PDS-Fraktionschef im Stadthaus, Hans-Jürgen Scharfenberg, betonte: „Potsdam ist kein Erbhof der SPD.“ Nach Meinung von Beobachtern könnte die PDS dem SPD-Kandidaten nur gefährlich werden, wenn sie den Bundestagsabgeordneten Rolf Kutzmutz aufstellen würde, der unter der Bevölkerung eine gewisse Popularität genieße. Kutzmutz, der vor einigen Jahren wegen seiner Stasi-Tätigkeit in die Schlagzeilen geraten war, wollte sich bislang nicht endgültig zu einer möglichen OB-Kandidatur äußern. Die PDS möchte ihn wieder als Kandidaten für den Bundestagswahlkampf aufstellen, da sie ihm zutraut, ein Direktmandat zu erringen. Falls die Partei nicht über die Fünf-Prozent-Grenze kommt, benötigt sie drei Direktmandate für den Einzug in das deutsche Parlament. erb /das

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