Züge verkehren wieder nach Notfahrplan : Erneut Lokführerstreik bei der ODEG

Wegen eines erneuten Streiks der Lokführergewerkschaft GDL ist der Zugverkehr in Berlin und Brandenburg am Donnerstag teilweise eingeschränkt.

Bei der GDL wird mal wieder gestreikt. Das betrifft auch viele Strecken in Berlin und Brandenburg, die von den Zügen der ODEG bedient werden.
Bei der GDL wird mal wieder gestreikt. Das betrifft auch viele Strecken in Berlin und Brandenburg, die von den Zügen der ODEG...Foto: dpa

Die Ostdeutsche Eisenbahn ODEG hat am Donnerstag in Berlin und Brandenburg ihren Notfahrplan wieder in Kraft gesetzt. Grund sei ein Streik der Lokführergewerkschaft GDL, der um 2.00 Uhr begonnen habe teilte die ODEG mit. Der GDL-Bezirksvorsitzende Frank Nachtigall sagte, es befänden sich seit dem Morgen zwischen 15 und 20 Lokführer im Ausstand. Wann der Streik beendet wird, ließ der Gewerkschafter offen. Die GDL verlangt von der privaten Bahngesellschaft, den bundesweiten Rahmentarifvertrag für Lokführer zu akzeptieren.

Nach ODEG-Angaben sind Züge auf den Strecken Fürstenwalde-Bad Saarow, Berlin-Beeskow-Frankfurt, Eberswalde-Joachimsthal und Eberswalde-Prenzlau betroffen. Die Fahrgäste sollten auf die Deutsche Bahn ausweichen oder Busse nutzen. Auf der Strecke Berlin-Eberswalde-Frankfurt wurde mit Verspätungen gerechnet. Hier war für Wriezen und Frankfurt (Oder) ein Ersatzverkehr mit Bussen angekündigt. Fahrgäste sollten sich im Internet unter odeg.info oder der Telefonnummer 030/514888888 informieren. Erst am Montag war ein GDL-Streik bei der ODEG zu Ende gegangen. Daraufhin kündigte das Unternehmen an, ab Donnerstag wieder nach regulärem Fahrplan zu verkehren. (dapd)

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