4:3 in Hannover : Eisbären-Sieg beim Nastiuk-Debüt

Bei seinem Debüt in der DEL wirkt Kevin Nastiuk erst noch etwas wacklig, am Ende aber sichert der Torwart im Penaltyschießen den 4:3-Erfolg seiner Mannschaft bei den Hannover Scorpions.

Jens Wilke[Hannover]

Anfangs wirkte er noch ein bisschen nervös. Mit zunehmender Spieldauer aber fühlte sich Kevin Nastiuk wohl im Tor des deutschen Eishockeymeisters. Erstmals hütete der Import aus Nordamerika am Dienstagabend im Spiel bei den Hannover Scorpions das Tor der Eisbären. Am Ende bescherte er seinem Team im Penaltyschießen sogar den 4:3 (0:0, 2:1, 1:2/1:0)-Sieg.

Nastiuk spielte, sechs seiner neuen Kollegen aber fehlten. Neben den Verletzten Frank Hördler, Steve Walker und Alexander Weiß mussten die Berliner zudem auf ihre drei für Olympia nominierten Profis verzichten. Dafür verstärkten Alexej Dmitriev und Patrick Pohl vom Kooperationspartner aus Dresden die Mannschaft. Mit ihrem Miniaufgebot hatten die Gastgeber vor 4209 Zuschauern zu Beginn so ihre Probleme, denn nicht jeder Pass fand sein Ziel. Die Scorpions machten es kaum besser – ihnen fehlten vier Spieler.

Erst ab dem Mitteldrittel fanden vor allem die Gäste richtig in die Partie – und schossen auch Tore. Erst traf Denis Pederson in Überzahl, danach erhöhte Jens Baxmann auf 2:0. Und Torhüter Nastiuk? Der war in der 38. Minute erstmals geschlagen. Beim Schuss von Hannovers David Wolf war er jedoch machtlos. Nachdem Jeff Friesen für die Eisbären getroffen hatte, zeigte der 24 Jahre alte Berliner Goalie bei zwei Hannoveraner Toren durch Adam Mitchell und Thomas Dolak kleine Unsicherheiten, die er im Penaltyschießen aber wieder ausglich.

Während Pederson für die Eisbären verwandelte, parierte Kevin Nastiuk zwei Schüsse der Scorpions.

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