Prof. Dr. Kai Strunz : Smart Grid Berlin

Im Mittelpunkt dieser Forschung steht die Modellbildung zukunftsweisender Energiewende-Konzepte, die sich durch Nachhaltigkeit, Wirtschaftlichkeit und Robustheit auszeichnen.

Prof. Dr. Kai Strunz
Prof. Dr. Kai StrunzFoto: Oliver Elsner

Wir erschließen vor allem zeitgemäße Smart Grid Lösungen zur Integration erneuerbarer Energien, Speichern und Elektromobilität in globalen als auch lokalen Strukturen der Energieversorgung und des Energiemarktes. Als Grundlage dazu entwickeln und entdecken wir innovative Methoden der Simulation und Optimierung für Planung und Betrieb integrativer Energiesysteme. Die theoretischen Untersuchungen können im SENSE (Sustainable Electric Networks and Sources of Energy) Smart Grid Labor umgesetzt und getestet werden. Das Labor besteht aus einem physikalisch realisierten Microgrid mit gekoppeltem digitalem Echtzeitsimulator.

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Das Fachgebiet beteiligt sich an wichtigen internationalen Forschungsinitiativen. Dazu gehören die EU-geförderten Projekte SuSTAINABLE (Smart Distribution System Operation for Maximizing the Integration of Renewable Generation), e-Highway2050 (Modular Development Plan of the Pan-European Transmission System 2050) und MIGRATE (Massive Integration of Power Electronic Devices).

Auf nationaler Ebene leiten wir die Verbundprojekte OVANET (Overlay-Netze als Zukunftsoption) und OptNetzE (Optimierung des Integrierten Betriebs von Übertragungs- und Verteilnetzen) und koordinieren den Themenschwerpunkt Smart Grid Infrastrukturen im Forschungscampus Mobility2Grid. Zusammen mit Siemens hat das Fachgebiet im Jahr 2012 die Studie „Sustainable Urban Infrastructure: Intelligente Energieversorgung für Berlin 2037“ vorgestellt.

Qualität der Forschungsergebnisse, Innovation und wissenschaftlichen Exzellenz sind uns besondere Anliegen. Die IEEE Power & Energy Society (PES) hat den Prize Paper Award 2015 an Dr. Maren Kuschke und Professor Kai Strunz verliehen. Mit diesem Preis werden jedes Jahr zwei wissenschaftlich hervorragende IEEE PES Artikel ausgezeichnet. IEEE PES veröffentlich derzeit jährlich rund 1500 Artikel in Journalen und mehrere tausend weitere Artikel auf Kongressen. Ferner freuen wir uns über den IEEE Journal of Emerging and Selected Topics in Power Electronics First Prize Paper Award 2015.

Zur Person

Technische Universität Berlin, Energie- und Automatisierungstechnik, Energieversorgungsnetze und Integration Erneuerbarer Energien

Leiter des Fachgebiets Energieversorgungsnetze und Integration erneuerbarer Energien der TU Berlin. Für herausragende wissenschaftliche Leistungen erhielt er den National Science Foundation Career Award der USA im Jahr 2003 und den IEEE Prize Paper Award 2015. Kai Strunz war Chair des Kongresses IEEE PES Innovative Smart Grid Technologies Europe 2012.

Schlagworte

Smart Grid
erneuerbare Energien
nachhaltige Energieversorgung
Elektromobilität
Microgrid
Energiewende