Sicherheitsprojekt : Vorfahrt für das Storchentaxi

Ab sofort können junge Familien besonders komfortabel durch Berlin fahren - in "Storchentaxis", mit denen der Automobliclub ADAC für mehr Verkehrssicherheit für Kinder sorgen will.

Annegret Ahrenberg
304883_0_1a806c0d.jpg Foto: promo
"Eltern schlecht"? Laut ADAC sorgen Eltern zu wenig für die Sicherheit ihrer Kinder im Straßenverkehr. -Foto: promo

Aus einem Storchentaxi wurden 50 Storchentaxis. Der ADAC hat den Shuttle-Service, der seit Anfang des Jahres Neugeborene sicher nach Hause bringt, erweitert. „Unser Storchentaxi war ständig ausgebucht. Oft mussten wir die Eltern sogar warten lassen“, erklärt der Vorsitzende des ADAC Berlin-Brandenburg, Walter Müller. „Deshalb haben wir das Sicherheitsprojekt umfassend ausgebaut.“

Das bedeutet: Das Storchentaxi ist jetzt nicht mehr kostenlos, dafür aber in ganz Berlin, von allen Krankenhäusern und rund um die Uhr abrufbereit. Neue Partner wie Taxi Berlin, die Techniker Krankenkasse und der Kindersitzhersteller Römer machen dies möglich. Außerdem chauffiert das Storchentaxi nicht mehr nur Neugeborene von der Klinik nach Hause, sondern auch junge Familien für den Urlaub zum Bahnhof oder zum Flughafen. „Es geht ganz einfach. Man wählt die Sammelnummer 202020, sagt, dass man ein Storchentaxi wünscht und nennt das Alter des Kindes“, erklärt Herman Waldner von Taxi Berlin.

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