Lebensgefahr: In oftmals viel zu kleinen und überfüllten Booten machen sich die Flüchtlinge übers Mittelmeer auf den Weg nach Europa.Foto: dpa

Flüchtlinge

Flüchtlinge aus Kriegs- und Armutsgebieten suchen in Europa Schutz, viele verlieren auf der Flucht ihr Leben. Wer in Europa ankommt, dem wird nur selten Asyl gewährt. Um der Abschiebung zu entgehen, tauchen viele Menschen in die Illegalität ab. Wie wird die europäische Flüchtlingspolitik in Zukunft mit diesen Problemen umgehen? Lesen Sie mehr zum Thema.

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  • 22.09.2017 07:05 UhrFlucht aus Somalia - nach Syrien

    Sahraa Abdi ist aus Somalia geflüchtet - ins Bürgerkriegsland Syrien. Trotz der anhaltenden Kämpfe hat sie sich dafür entschieden, hier in Damaskus zu bleiben. In Somalia war alles noch schlimmer. Ihre Tochter wurde vergewaltigt und umgebracht.O-Ton Sahraa Abdi, Flüchtling aus Somalia:'Kein Land in der Nähe von Somalia war für uns sicher genug. Nur Syrien. Als wir hier angekommen sind, hat uns keiner nach einem Visum gefragt oder so. Wir sind aus dem Flugzeug gestiegen und sind einfach aus dem Flughafen rausgegangen.'Seit sechs Jahren wird in Syrien gekämpft. Die meisten, die aus anderen Ländern hierher geflüchtet sind, kamen vor Beginn des Bürgerkriegs an. Laut UNO sind es rund 35.000 Menschen, vor allem aus dem Südsudan, Somalia und dem Irak. So wie die Christin Faten Nuh. Ihren Mann aus dem Sudan lernte sie in Syrien kennen.O-Ton Faten Nuh, aus dem Irak geflüchtet:'Als wir hier angekommen sind, war die Lage gut. Ich habe einen Mann geheiratet, in dessen Land auch Krieg ist. Wir hatten gehofft, dass wir mit Hilfe der UNO hier rauskommen würden, aber alle unsere Anträge wurden abgelehnt. Es ist dramatisch, denn die Lage ist hier auch schlecht geworden. Wo wir auch hingehen, es wird immer schlimmer. Wir wissen nicht, was wir machen sollen.'Die Kirche in einem Vorort von Damaskus ist eine kleine Insel des Friedens für sie. Zumindest für einen Moment scheint die Gewalt hier weit weg zu sein. mehr

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  • 21.09.2017 21:29 UhrNach Flucht aus EisenhüttenstadtVermisste Irak-Flüchtlinge in Berlin aufgetaucht

    Zwei Männer haben in Berlin Asylanträge gestellt. Sie gehörten zur Gruppe von 48 Irakern, die bei Frankfurt(Oder) in einem Schleuser-Lkw entdeckt worden waren. Von Alexander Fröhlich mehr

    In diesem Lkw wurden die illegal eingereisten Flüchtlinge aus dem Irak entdeckt.
  • 21.09.2017 14:10 UhrBundestagswahl 2017Wenn Flüchtlinge wählen würden

    Ohne Staatsbürgerschaft haben sie kein Stimmrecht. Eine politische Meinung haben sie dennoch. Von Tarek Khello mehr

    Manche sind Merkel-Fans, andere würden die CDU keinesfalls wählen.
  • 21.09.2017 11:38 UhrFrank-Jürgen Weise über FlüchtlingeFrüherer Bamf-Chef: Familiennachzug erleichtert Integration

    Bis März 2018 dürfen Flüchtlinge mit subsidiärem Schutzstatus keine Angehörigen nach Deutschland holen. Frank-Jürgen Weise kritisiert das.  mehr

    Ein Mitglied des Flüchtlingsrats Berlin weist mit einem Schild auf die emotionale Bedeutung des Familiennachzugs hin.
  • 21.09.2017 07:22 UhrSyrische Flüchtlinge hausen in Ruinen

    In der syrischen Stadt Tabka sind die meisten Häuser halb zerstört. Trotzdem leben hier Menschen: Flüchtlinge, die in Wohnungen geflohener früherer Mieter untergekommen sind. Tabka liegt zwar in Trümmern, doch immerhin wird hier nicht mehr geschossen und gebombt wie im 50 Kilometer entfernten Raka. Dort kämpfen von den USA unterstützte Kämpfer der Syrischen Demokratischen Kräfte gegen die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat. 200.000 Menschen sind seit April aus Raka geflüchtet. Viele von ihnen nach Tabka.O-Ton Anwar al-Chalaf, aus Raka geflüchtet:'Wir haben vier Monate in einem Zelt gelebt, dann sind wir hierhergekommen. Erstmal haben wir kein Haus gefunden. Dann hat uns jemand von dieser Wohnung erzählt. Und jetzt räumen wir auf, damit wir hier leben können.' Das Leben in den eingestürzten Häusern ist gefährlich. Und dazu kommt, dass die Menschen für die Ruinenbehausungen auch noch Miete zahlen müssen.O-Ton Hiba al-Saleh, aus Raka geflüchtet:'Uns fehlt es an allem. Das Leben ist sehr schwierig. Die günstigste Miete liegt bei 50.000 Lira pro Monat. Und sie nehmen nur Dollar. Sie wollen 100 Dollar pro Monat. Das Leben ist hart.'Hiba al-Saleh und ihr kranker Mann haben mehrere Luftangriffe überlebt. Den Kämpfen in Raka sind sie entkommen. Jetzt hofft sie, dass sie nicht eines Tages von der einstürzenden Decke begraben werden. mehr

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  • 20.09.2017 15:28 UhrFlüchtlingeDie Spur der Schleuser in Brandenburg

    Der Fall der in einem Lkw entdeckten Flüchtlinge weist auch auf einen Wechsel der illegalen Routen hin. Doch wo sind die illegal Eingereisten? Von Sandra Dassler mehr

    Der Lkw, mit dem in der vergangenen Woche 51 Menschen illegal nach Deutschland gebracht wurden, war auf der A 12 unterwegs.
  • 18.09.2017 18:48 UhrDie verschwundenen Iraker von EisenhüttenstadtTraumziel Bielefeld

    Die aus einem Lastwagen befreiten zusammengepferchten Iraker sind weg. Einfach so. Da macht sich unser Kolumnist ein paar Gedanken. Eine Glosse. Von Bernd Matthies mehr

    Ein Polizeiauto in Brandenburg.
  • 18.09.2017 17:30 UhrRohingya-Muslime aus BangladeschVertrieben und geflohen ins Chaos

    40.000 Rohingya-Muslime in Indien bangen um ihre Zukunft – die Regierung unterstellt „Terrorgefahr". In Bangladesch leben 400.000 in improvisierten Flüchtlingscamps. Von Agnes Tandler mehr

    Unerwünscht. In Myanmar werden die muslimischen Rohingya vertrieben. In Bangladesch leben sie unter unwürdigen Umständen in Flüchtlingsunterkünften, in Indien – hier in einem Camp in Neu-Delhi – agitiert die Regierung gegen sie.
  • 18.09.2017 16:24 UhrBrandenburgEingeschleuste Flüchtlinge sind verschwunden

    Nach ihrer Rettung aus einem Schleuser-Lastwagen in Brandenburg waren die Iraker in eine Erstaufnahmeeinrichtung gebracht worden. Wo sie jetzt sind, ist unklar.  mehr

    Ein Lkw, auf dem 51 Menschen nach Deutschland geschleust wurden, war auf der Autobahn 12 im brandenburgischen Grenzgebiet zu Polen von der Bundespolizei gestoppt worden.
  • 17.09.2017 20:35 UhrA12 in BrandenburgHaftbefehle für die Lkw-Schleuser

    51 Iraker mussten tagelang im einem Lkw ausharren. Seit 2015 hat Berlin 76 000 Flüchtlinge aufgenommen, teilte Senatsverwaltung für Integration mit. Von Sandra Dassler mehr

    Insgesamt 33 Erwachsene und 17 Kinder waren in dem Lastwagen eingepfercht, den die Polizei bei Müllrose anhielt und überprüfte.
  • 17.09.2017 13:26 UhrBundesinstitut für MigrationsforschungWie der Mainstream bunter wird

    Das neue Berliner Bundesinstitut für Migrationsforschung DeZIM diskutiert zum "inhaltlichen Auftakt", wie sich die Mehrheitsgesellschaft ändern muss. Von Valentin Feneberg mehr

    Musikfans jubeln bei einem Festival in New York.
  • 17.09.2017 00:00 UhrA12 in BrandenburgSchleuser-Lkw hatte 51 Flüchtlinge im Laderaum

    Sie hatten Hunger und Durst und waren hochgradig gefährdet: 51 Menschen, darunter viele kleine Kinder, fand die Polizei in einem türkischen Lastkraftwagen. Von Sandra Dassler mehr

    Nachtstreife der Polizei (Symbolbild)

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