Das große Campus-Quiz : Wie gut kennen Sie die Freie Universität?

Prominente Absolventen, interessante Fakten und ungewöhnliche Spitznamen: Finden Sie mit unserem großen Quiz heraus, was Sie über Ihre neue Hochschule schon wissen – und was es noch alles zu entdecken gibt.

Die Fotomontage zeigt im oberen Teil das „Berlin Brain“, die Philologische Bibliothek nach dem Entwurf von Lord Norman Foster, der auch die Reichstagskuppel entworfen hat.
Die Fotomontage zeigt im oberen Teil das „Berlin Brain“, die Philologische Bibliothek nach dem Entwurf von Lord Norman Foster, der...Foto-Montage: Karsten Schilling

„Mit dem Wissen wächst der Zweifel“, wusste schon Johann Wolfgang von Goethe, einst Student der Freien Universität Berlin, als er, so erzählt man sich, unter einem Apfelbaum auf dem Dahlemer Campus in der Nachmittagssonne über das Studentenleben sinnierte.

Sie zweifeln an der Geschichte? Recht so! Goethe war selbstredend nie an der Freien Universität immatrikuliert, schließlich war er bei ihrer Gründung seit 116 Jahren tot. Lassen Sie sich keinen Bären aufbinden und testen Sie Ihr Wissen über die Freie Universität! Für jede richtige Antwort gibt es einen Punkt. Ob Sie richtig liegen, erfahren Sie auf Seite 6 dieser Beilage.

Viel Spaß beim Rätseln – und noch ein Tipp: Nehmen Sie’s mit Humor!

1. Wer sagte, die Freie Universität sei dazu bestimmt, Weltbürger auszubilden?

a. US-Präsident John F. Kennedy bei seinem Berlin-Besuch 1963

b. Rudi Dutschke, Wortführer der West- Berliner Studentenbewegung, in seiner Rede während des Vietnam-Kongresses im selben Jahr

c. Bischof und Friedensnobelpreisträger Desmond Tutu, als ihm 2009 der Freiheitspreis der Freien Universität verliehen wurde

2. Fast 30 000 Studierende sind derzeit an der Freien Universität eingeschrieben. Es waren früher sogar einmal mehr! Wann gab es die meisten Studierenden in Dahlem?

a. Zur Studienzeit der Babyboomer, im Sommersemester 1981 (etwa 40 000 Studierende)

b. Nach dem Mauerfall, zum Wintersemester 1991/1992 (etwa 62 000 Studierende)

c. Zur Zeit der Studentenrevolution, im Sommersemester 1968 (etwa 35 000 Studierende)

3. Welche dieser Persönlichkeiten haben an der Freien Universität studiert? (Mehrere Antworten sind möglich)

a. Jakob Augstein, Journalist und Verleger

b. Jutta Limbach, ehemalige Präsidentin des Bundesverfassungsgerichts

c. Hape Kerkeling, Kabarettist

d. Nina Hagen, Musikerin

e. Günther Jauch, Fernsehmoderator

f. Dieter Hallervorden, Kabarettist

g. Julia Franck, Schriftstellerin

h. Klaus Wowereit, ehemaliger Regierender Bürgermeister von Berlin

4. Schauen Sie sich das Logo der Freien Universität Berlin auf Seite 1 dieser Beilage bitte einmal genau an. Das Siegel der Universität, das im Logo zu sehen ist, entwarf Edwin Redslob, Mitbegründer des Tagesspiegels und der Freien Universität, deren Rektor er von 1949 bis 1950 war. Die drei Sterne symbolisieren die drei Grundwerte, denen sich die Freie Universität verpflichtet fühlt: Wahrheit, Gerechtigkeit und Freiheit. Die Begriffe Veritas, Justitia, Libertas sind noch heute im Schriftzug des Siegels zu lesen. Was aber bedeutet die Fackel in der Hand des Bären?

a. Als Lichtsymbol steht sie für die „Fackel des Geistes“

b. Sie symbolisiert die olympische Idee Pierre de Coubertins, nach der auch an der Hochschule Dabeisein alles ist – und ein Studium allen offenstehen soll

c. Sie ist eine Huldigung der Freiheitsstatue und soll an die Hilfe der US-amerikanischen Alliierten bei der Gründung der Universität erinnern

5. Welche Band gab im Audimax der Freien Universität eines ihrer legendären Konzerte?

a. Ton Steine Scherben (am 1. Mai 1972)

b. Black Sabbath (am 26. Juni 1970)

c. Simon and Garfunkel (am 3. September 1966)

6. Die Pressestelle der Freien Universität Berlin gibt mehrere Hundert Pressemitteilungen pro Jahr heraus und veröffentlicht täglich neue Artikel im Online-Magazin campus.leben. Eine der folgenden Schlagzeilen hat es jedoch nie gegeben. Welche?

a. Leihfrist um 37 Jahre überschritten: Seltene Bukowski-Ausgabe fast vier Jahrzehnte zu spät in Bibliothek abgegeben

b. Gödels „Gottesbeweis“ bestätigt: Wissenschaftler der Freien Universität und der TU Wien überprüfen Argumentationskette des österreichischen Mathematikers mithilfe von Computern

c. Archäologen der Freien Universität Berlin graben weitgehend erhaltenes Kettenhemd eines römischen Soldaten aus

d. Okkulte Praktiken in Großstädten nehmen vor allem bei Jüngeren zu: Soziologen der Freien Universität veröffentlichen Studie zur „Flucht aus dem Alltag“

e. Roboter mit Insektenhirn: Berliner Forscher entwickeln einen Roboter, der lernen kann, sich anhand von Außenreizen in seiner Umgebung zurechtzufinden

f.  Griechen in der DDR – Ein unerforschtes Kapitel

g. Fast jede sechste Berliner Ratte trägt multiresistente Keime in sich: Team von Veterinärmedizinern der Freien Universität untersucht Antibiotikaresistenzen bei Ratten

7. Wer oder was sind Düppel und Lankwitz?

a. Zwei Wissenschaftler vom Institut für Parasitologie und Tropenveterinärmedizin, die 2011 eine seltene, durch Flohbisse übertragene Infektionskrankheit entdeckt haben

b. Die Hauptfiguren der Kriminalromane, die ein Geowissenschaftler der Freien Universität in seiner Freizeit schreibt

c. Standorte der Freien Universität, an denen die Fachbereiche Geowissenschaften und Veterinärmedizin angesiedelt sind

8. Die Freie Universität hat sich dem Prinzip der Nachhaltigkeit verpflichtet und das in einem Leitbild festgehalten. Dazu gehört auch der Einsatz regenerativer Energien. Seit 2008 wird mit Photovoltaikanlagen auf den Uni-Dächern Strom gewonnen. Wie hoch liegt die jährliche Gesamtleistung der Solaranlagen?

a. Bei 600 Megawattstunden: Das entspricht etwa dem Jahresbedarf von 150 Vier-Personen-Haushalten

b. Bei 20 Megawattstunden: Damit könnte man 8333 Stunden oder 347 Tage lang nonstop staubsaugen

c. Bei 300 Megawattstunden: So viel Strom wird bei 86 Fußballspielen mit Flutlicht im Dortmunder Signal Iduna Park verbraucht

d. Bei 140 Megawattstunden: Also genug, um zehn Elektro-Autos zweimal um den Globus zu schicken

9. Welches Lebensmittel entsteht auf den Dächern der Rost- und Silberlaube, dem Hauptgebäude der Freien Universität Berlin – und warum?

a. Tomaten: In einem Experiment von Wissenschaftlern des „Dahlem Centre of Plant Sciences“ soll die für das Heranreifen der schmackhaften Vitaminspender optimale Sonnenstunden-Zahl ermittelt werden

b. Honig: Bienen sind immer stärker von Pestiziden, Krankheiten, Parasiten und einem geringen Nahrungsangebot bedroht. Daher wollen Nachhaltigkeitsaktivisten Raum für die wichtigen Bestäuber-Insekten schaffen

c. Eine prähistorische Weizenart: Die noch keimfähigen Körner wurden bei Ausgrabungen von Archäologen der Freien Universität in Teltow, südlich von Berlin, gefunden

10. Im April 2012 kam eine ungewöhnliche Patientin in die Pferdeklinik des Fachbereichs Veterinärmedizin: Kameldame Leila hatte Schmerzen und musste medizinisch versorgt werden. Die Freie Universität berichtete darüber in ihrem Online-Magazin campus.leben. Woran litt Leila?

a. Fauler Backenzahn

b. Entzündete Zitzen

c. Gebrochenes Vorderbein

11. Als Internationale Netzwerkuniversität unterhält die Freie Universität weltweit sieben Verbindungsbüros. Diese unterstützen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beim Knüpfen internationaler Kontakte, machen das Profil der Hochschule in den Zielregionen bekannt und fördern das Anwerben von Nachwuchskräften. In welchen der folgenden Städte ist die Freie Universität unter anderem vertreten? (Auch hier sind wieder mehrere Antworten möglich)
a. Buenos Aires

b. Kairo

c. Sydney

d. Bangkok

e. Neu-Delhi

f.  Peking

12. Im April dieses Jahres zogen 24 Fachbibliotheken in die neue Campusbibliothek in der Dahlemer Fabeckstraße. Würde man alle Bücher, die umgezogen sind, hintereinander aufreihen, ergäben sie eine Strecke, die in etwa so lang wäre wie …

a. … die Straße des 17. Juni in Berlin-Tiergarten (3,6 Kilometer)

b. … die Strecke der U-Bahnlinie 7 zwischen den Endstationen Rathaus Spandau und Rudow (31,8 Kilometer)

c. … die Bundesautobahn 10, der sogenannte Berliner Ring (196 Kilometer)

13. Die Studienlandschaft in Deutschland ist vielfältig. Jedes der folgenden Fächer kann man an einer deutschen Hochschule studieren. Welche(s) davon an der Freien Universität? (Mehrere Antworten sind möglich)

a. Brauwesen und Getränketechnologie

b. Abfallwirtschaft und Altlasten

c. Oenologie (Weinwissenschaft)

d. Zukunftsforschung

e. Pferdewissenschaft

14. „Unter den Talaren – Muff von 1000 Jahren“: eine Parole, die 1968 auch Studierende der Freien Universität skandierten. Wann wurde der Talar als Professorenkluft an der Freien Universität Berlin abgeschafft?

a. Es gab zu keinem Zeitpunkt Talare an der Freien Universität

b. Die Zeit der Talare endete im Jahr 1969 mit dem neuen Universitätsgesetz. Die Gründersatzung, in der auch die „Amtstracht“ geregelt war, wurde damit außer Kraft gesetzt

c. Nachdem 1968 Ordinarien im Audimax des Henry-Ford-Baus mit Eiern beworfen worden waren, verzichtete man zunehmend darauf. Offiziell wurden sie nie abgeschafft

15. Wofür wurde die Freie Universität 2012 in einem bundesweiten Wettbewerb ausgezeichnet?

a. Für ihre Effizienz: 2012 konnte die Hochschule ihren Energiebedarf zum zwölften Mal in Folge senken

b. Für ihre Magnifizenz: Eine besondere Auszeichnung der „Magna Charta Universitatum“, in der die Freiheit von Forschung und Lehre verankert ist

c. Für ihre Exzellenz: Die Freie Universität errang als eine von elf deutschen Universitäten den Exzellenzstatus

d. Für Präsenz: An keiner anderen deutschen Universität besuchen die Studierenden so regelmäßig Seminare und Vorlesungen wie hier

e. Für ihre Resilienz: Die Freie Universität hat existenzielle Krisen überstanden – den Mauerbau 1961, die Studentenunruhen Ende der 1960er Jahre und die harten Sparauflagen nach der Wende. Für ihre Widerstandsfähigkeit wurde sie von der Hochschulrektorenkonferenz ausgezeichnet

16. Welchen Spitznamen trägt die von Star-Architekt Lord Norman Foster entworfene und 2005 eröffnete Philologische Bibliothek – und warum?

a. Dahlem Turtle: Die Glasfensterstruktur ähnelt mit ihrem kachelartigen Aufbau dem Panzer einer Schildkröte

b. Enterprise: Lord Norman Foster wurde beim Entwurf der Bibliothek von der futuristischen Architektur in der gleichnamigen Science-Fiction-Serie inspiriert

c. Berlin Brain: Die gewölbte äußere Form und die gewundenen Gebäudeebenen erinnern an die Anatomie des menschlichen Gehirns

d. Hippe Schrippe: Mit der Wortschöpfung, die Reime liebende Studierende ersonnen haben, wird die Bibliothek als Treffpunkt der sogenannten Bibster umschrieben: junge Akademiker, die auch beim Lernen Wert auf das richtige Outfit legen

17. Die Freie Universität Berlin ist europaweit die einzige öffentliche Einrichtung, die …

a. … sowohl einen Bachelor- als auch einen Masterstudiengang Hoch- und Tiefdeutsch anbietet

b. … für ihre Forschung im Bereich Hoch- und Tiefbau im Rahmen der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder ausgezeichnet worden ist

c. … Namen für Hoch- und Tiefdruckgebiete auf Wetterkarten vergibt

Des Rätsels Lösung finden Sie hier.

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