Fundsachen : Trinkkultur

Björn Rosen schreibt für den Tagesspiegel und beobachtet kontinuierlich die Berliner Barkultur.

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Foto: Promo

Mezcal

Der große Durchbruch in Deutschland blieb ihm bisher verwehrt, aber vielleicht ändert sich das ja 2016. Das Interesse am Mezcal wächst jedenfalls beständig, unter Bartendern genauso wie unter passionierten Trinkern. Die Mutter aller Tequilas - der hierzulande seit langem bekannte Brand ist nichts weiter als eine Unterart des Mezcal - hat eine große geschmack­liche Bandbreite. Doch die sehr kräftigen, rauchigen Aromen der mexikanischen Agaven-Spirituose schrecken manchen Einsteiger ab. Für die ist der vielgelobte Mezcal San Cosme genau das richtige, er kommt etwas leichter daher, hat „nur“ 40 Prozent Alkohol. Hinter der Marke steht eine deutsch-mexikanische Unternehmung. Für Zuhause gibt's die 0,7-Liter-Flasche bei Getränke Lehmann (etwa Hasenheide 45-46, 30,99 Euro). Gleich sechs unterschiedliche Mezcal-Sorten kann man im mexikanischen Restaurant „Tin Tan“ (Chausseestraße 124) in Mitte verkosten.

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