"Made in Berlin" : Makerist gibt Anleitung zum Selbermachen

Dem Trend zum Selbermachen folgt auch das Start-up Makerist. Die Handarbeitsschule bietet Lernvideos im Internet an - und schickt auch gleich das benötigte Material zu den Kunden nach Hause.

Kathrin Heuser
Makerist macht es möglich: Moderator Chris Guse hat das Angebot gleich ausprobiert und zeigt ein noch namenloses Stoff-Meerschweinchen, das er selbst gebastelt hat. Foto: (c) JORONI Film/Michael Kappler
Makerist macht es möglich: Moderator Chris Guse hat das Angebot gleich ausprobiert und zeigt ein noch namenloses...Foto: (c) JORONI Film/Michael Kappler

Amber Riedl und Axel Heinz haben einen Trend erkannt: Do it yourself – Handarbeit ist wieder in. Mit Makerist gründeten sie 2013 eine Handarbeitsschule im Internet. In Lernvideos, Tutorials genannt, erklären sie, wie man Kleider selber schneidern kann. Torten dekorieren oder das Stoff-Meerschweinchen Schmittchen gehören auch zum Repertoire. Wer die benötigten Materialien nicht gleich zur Hand hat, kann sich diese in einer Box liefern lassen.

Makerist
Moderator Chris Guse mit den Gründern von Makerist: Axel Heinz und Amber Riedl. Makerist bietet Anleitungen für „DIY“ an.  „DIY“ ist das angesagte Kürzel für „Do it yourself“ oder, wie es in der Schule hieß: Handarbeit. Foto: (c) JORONI Film/Michael Kappler Alle Bilder anzeigen
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21.10.2014 11:54Moderator Chris Guse mit den Gründern von Makerist: Axel Heinz und Amber Riedl. Makerist bietet Anleitungen für „DIY“ an.  „DIY“...

Für Amber Riedl ist dies nicht die erste Gründung. Als alleinige Geschäftsführerin einer Hochzeitsplattform konnte sie bereits wertvolle Erfahrungen in der Start-up-Szene sammeln. Deshalb möchte sie mit Makerist größer und schneller durchstarten.

Dass dies im Team besser funktioniert, weiß auch Axel Heinz, der zuvor bei zahlreichen Start-ups gearbeitet hat. Handarbeit mag da nicht die naheliegende Geschäftsidee sein, doch weiß Axel Heinz um das große Potenzial des Themas: „Wir sind überrascht wie breit das die Leute interessiert“, sagt er. „Da sind wir schon bei Dimensionen, da kommt vielleicht noch Fußball und Formel 1 mit.“

Die fulminante Resonanz im Netz gibt ihnen Recht. Insgesamt mehr als 200.000 Menschen gehören mittlerweile zu den themengebundenen Facebook-Gruppen des Start-ups.

Mit Amber Riedl und Axel Heinz sprechen wir über die besten Finanzierungsstrategien und erfahren von Amber Riedl wie man Ehe, Kinder und ein Start-up jongliert.

In der Fernsehreportage "Made in Berlin – Gute Ideen und andere Katastrophen" besucht rbb-Moderator Chris Guse junge kreative Unternehmen in der Hauptstadt. Der Tagesspiegel begleitet die TV-Sendung (Mittwoch 22.45 Uhr) online - und erlaubt einen Blick hinter die Kulissen. Die Themenseite des rbb zu "Made in Berlin" finden Sie hier.

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