"Made in Berlin" : Pfeffermind Games: spielend lernen

Das Berliner Start-up entwickelt Spiele fürs Smartphone. Doch bei Pfeffermind Games geht es nicht nur um Spaß: Mit spielerischen Elementen lassen sich auch ernste Dinge leichter lernen. Gamification ist der Fachbegriff dafür.

Kathrin Heuser
Das Gründer-Team von Pfeffermind Games (von links): Daniel Finck, Jacob Beutler, Philipp Reinartz, Sebastian Zillessen und Tarek Hohberg.
Das Gründer-Team von Pfeffermind Games (von links): Daniel Finck, Jacob Beutler, Philipp Reinartz, Sebastian Zillessen und Tarek...Foto: Pfeffermind Games

Für Tarek Hohberg und Philipp Reinartz ist das Leben ein Spiel. Sie sind zwei der fünf Gründer von Pfeffermind Games. Mit ihrer jungen Firma entwickeln sie Spiele-Apps wie Spyday. Das ist eine Mischung aus digitaler Schatzsuche, Quiz und sozialem Strategiespiel.

Mit den Spielen soll den Nutzern zum Beispiel das Warten an Berliner Haltestellen versüßt werden. Doch damit nicht genug: Pfeffermind Games bietet auch verschiedene Dienstleistungen im Bereich Gamification an. Darunter versteht man die Übertragung spieltypischer Elemente in einen spielfremden Kontext. Oder wie Tarek Hohberg es ausdrückt: „Bei Gamification geht es oft darum, dass man Sachen, die man machen muss, auf die Seite der Sachen holt, die man machen will.“

Die Anwendungsmöglichkeiten sind zahlreich. Denn wie viele nachvollziehen können macht Lernen, Werbung oder gar Motivationstraining in einem Betrieb mehr Spaß, wenn spielerische Elemente dabei sind.

Pfeffermind Games
„Made in Berlin“-Moderator Chris Guse und zwei der fünf Pfeffermind-Games-Gründer Philipp Reinartz (links) und Tarek Hohberg. Die Spezialität des Start-ups ist Gamifikation: Per App wird das Leben zum Spiel gemacht.Alle Bilder anzeigen
1 von 5Foto: (c) JORONI Film/Michael Kappler
29.10.2014 19:34„Made in Berlin“-Moderator Chris Guse und zwei der fünf Pfeffermind-Games-Gründer Philipp Reinartz (links) und Tarek Hohberg. Die...

Doch irgendwann hört der Spaß auf. Viele Start-ups scheitern, weil es im Team zum Streit kommt. Bei fünf gleichberechtigten Gründern wie im Fall von Pfeffermind Games ist also genügend Konfliktpotenzial vorhanden. Philipp Reinartz versichert jedoch, dass die fünf Jungs sehr gut befreundet sind und in einem Teamvertrag schon vor der Firmengründung alles vorbeugend geregelt haben.

Wir spielen mit Philipp Reinartz und Tarek Hohberg Spyday, erfahren die Vor- und Nachteile, ein Büro direkt neben dem BND zu mieten und fragen Philipp Reinartz unter vier Augen, ob es bei fünf Gründern nicht vielleicht doch Tabu-Themen gibt.

Die Sendung sehen Sie am 12. November um 22.45 Uhr im rbb-Fernsehen, bei rbb-online oder hier beim Tagesspiegel.

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