"Made in Berlin" : Unterwegs mit Paul Camper

Eigentlich war Dirk Fehse Wirtschaftsprüfer. Doch dann wagte er den Schritt in die Selbstständigkeit. Über seine Internetplattform vermittelt er Wohnmobile - unter anderen seinen Camper "Paul".

Kathrin Heuser
Made in Berlin-Moderator Chris Guse mit „Paul Camper“-Gründer Dirk Fehse (rechts). Fehse war früher Wirtschaftsprüfer. Dann hat er eine Internetplattform gegründet, die private Camper und Wohnmobile an Reisewillige vermittelt. Foto: (c) JORONI Film/Michael Kappler
Made in Berlin-Moderator Chris Guse mit „Paul Camper“-Gründer Dirk Fehse (rechts). Fehse war früher Wirtschaftsprüfer. Dann hat er...Foto: (c) JORONI Film/Michael Kappler

Der Gründer von Paul Camper heißt Dirk Fehse, auch wenn er mittlerweile öfter Paul als Dirk genannt wird. Dirk hat eine Plattform gegründet, die private Camper und Wohnmobile an reisewillige Menschen vermittelt. Wenn man also selber einen kleinen Campingbus besitzt, der zehn Monate im Jahr nur rum steht, kann man ihn über Paul Camper an andere Reisende vermieten. Und Abenteuerurlauber, die lieber einen großen Bogen um Hotels machen, finden auf der Plattform zur Vermietung freie Wohnmobile in ihrer Nähe.

Namensgeber der Plattform und der Firma ist Dirks eigener Camper, den er Paul nennt. Mit Paul fing alles an. Dirk erwarb den Camper schon mit dem Ziel, ihn mit anderen Leuten zu teilen. Nach einigen Jahren hat sich seine Investition gelohnt und der Camper ist komplett refinanziert.

Paul Camper
"Made in Berlin"-Moderator Chris Guse mit "Paul Camper"-Gründer Dirk Fehse (rechts). Fehse war vor seiner Unternehmensgründung Wirtschaftsprüfer. Zu seinem 30. Geburtstag wollte er sein Leben ändern und unabhängiger sein. Foto: (c) JORONI Film/Michael Kappler Alle Bilder anzeigen
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09.10.2014 18:08"Made in Berlin"-Moderator Chris Guse mit "Paul Camper"-Gründer Dirk Fehse (rechts). Fehse war vor seiner Unternehmensgründung...

Dabei hatte auch Dirk zunächst Sorge, ob fremde Menschen gut mit seinem Bus umgehen: „Ich war zu Anfang auch sehr skeptisch, wie meine Kunden jetzt. Wie gehen die Leute damit um? Ich habe mir dann aber einen Schubs gegeben und mir gesagt: ‚Komm, hab Vertrauen in die Menschen, probier’s einfach!’ und ich wurde eines Besseren belehrt“, sagt Dirk. „Es hat sehr viel Spaß gemacht und das Auto kam eigentlich immer gut zurück.“

Da erkannte Dirk das große Potenzial in der Idee und begegnet den vorherrschenden Ängsten seither mit folgender Strategie: Mieter und Vermieter lernen sich vor der Vermietung persönlich kennen.

Doch bevor Dirk mit Paul Camper durchstartete, musste einiges passieren. Wir sprechen mit ihm darüber, wie schwer ihm trotz der guten Idee der Schritt in die Selbstständigkeit fiel, warum das Teilen gerade wieder im Trend ist und machen einen Ausflug im Camper.

Die Themenseite des rbb-Fernsehens zu "Made in Berlin" finden Sie hier.

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