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Trainingsauftakt bei Hertha : Verstärkung von innen

04.01.2013 15:19 Uhrvon
Besser aus eigener Kraft. Lewan Kobiaschwili (vorne).Bild vergrößern
Besser aus eigener Kraft. Lewan Kobiaschwili (vorne). - Foto: City-Press GbR

Mit wiedergenesenen Spielern begeht Hertha BSC den Trainingsauftakt – und will auf Transfers verzichten.

Großartig verbessert hat sich Elias Kachunga nicht. Beim Trainingswiederauftakt von Hertha BSC waren es etwa zehn Grad und windiges Nieselwetter, bei der ersten Einheit des SC Paderborn in diesem Jahr etwa neun Grad. Aber der Stürmer ist ja nicht des Wetters wegen nach Ostwestfalen gewechselt, sondern weil der 20-Jährige in Berlin kaum gespielt hatte. „Die Situation war weder für ihn noch für uns befriedigend“, sagte Trainer Jos Luhukay über den deutschen U-20-Nationalspieler, der erst in Sommer von Borussia Mönchengladbach kam, in Berlin nur in zwei Ligaspielen eingewechselt wurde und nun den Rest der Saison in Paderborn verbringt, wie Hertha am Donnerstag bekanntgab.

Damit war Kachunga aber auch schon der einzige, der unerwartet bei Herthas erstem Training nach zweiwöchigem Urlaub fehlte. Na gut, Fabian Lustenberger wurde mit einer Erkältung wieder nach Hause geschickt. Ansonsten waren 24 Spieler vor etwa 80 Zuschauern dabei, dazu kam der zu Lyngby BK verliehene Fanol Perdedaj, der sich während der Winterpause in Dänemark in der Heimat fit hält. Christoph Janker (Leistenoperation) absolvierte nach monatelanger Verletzungspause wieder das volle Mannschaftstraining, Maik Franz bestritt ein individuelles Programm. Damit ist er weiter als der ebenfalls an der Schulter lädierte Peter Pekarik, er kann wie Nico Schulz nur ein Aufbauprogramm absolvieren, Änis Ben-Hatira läuft immerhin schon wieder.

„Erfreulich, dass Christoph Janker mittrainiert hat, ich hoffe, er hält das Programm durch“, sagte Luhukay. Die übrigen vier Spieler, hofft er, werden in den nächsten Tagen und Wochen ins Training einsteigen. „Das sind vier Neuzugänge“, sagte Kapitän Peter Niemeyer, „ich freue mich auf den Konkurrenzkampf.“

Neue Spieler wird Hertha jedenfalls nicht verpflichten, das schloss Luhukay aus. „Wir haben einen qualitativ guten Kader“, sagte der Niederländer, zumal ja auch Pierre-Michel Lasogga, Lewan Kobiaschwili und Shervin Radjabali-Fardi wieder einsatzbereit sind. Trotz der Verstärkungen aus den eigenen Reihen sieht Luhukay noch Arbeitsbedarf in den 32 Tagen bis zum nächsten Spiel in Regensburg. „Wir müssen in den nächsten Tagen die Fitness wiederbekommen, die Rückrunde wird nach hinten heraus schwer, da brauchen wir Luft“, sagte der 49-Jährige, aber auch „bei Ballbesitz, im fußballerischen Bereich können wir noch zulegen“. Wichtig ist dabei, dass Adrian Ramos und Ronny weiter dabei sind. Bei Ramos gebe es „nichts Neues“, sagte Manager Michael Preetz, also keine Angebote. Und Ronny, mit dem man „ohne Zeitdruck“ weiter über eine Vertragsverlängerung verhandeln will, kam pünktlich und ohne erkennbares Übergewicht aus dem Urlaub zurück. Gut, als gegen Ende der 80-minütigen Einheit noch einmal gelaufen wurde, verabschiedete sich der Brasilianer schon einmal Richtung Kabine, Erkältung oder so ähnlich.

Man muss aber zu seiner Verteidigung sagen: Er hatte sich im Vergleich zu den 30 Grad in seiner Heimat wirklich verschlechtert.

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Am Wochenende kassierte die Hertha beim FC Augsburg eine 0:1-Niederlage. Luhukay kritisierte: „Wir haben das Spiel verloren, weil der Schiedsrichter einen Elfmeter gibt, der nie und nimmer einer war“. Wie sehen Sie das?

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