Brigitte Voit : Funktionspolymere für optoelektronische Anwendungen – damit OLEDs besser leuchten und Organische Transistoren schneller schalten

Brigitte Voit
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Brigitte Voit, geboren 1963 in Oberfranken, studierte von 1982 bis 1987 Chemie an der Universität Bayreuth und promovierte an gleicher Stelle 1990 bei Prof. Oskar Nuyken mit Arbeiten zu "Wasserlöslichen Photolacken“. 1991/1992 arbeitete sie als Postdoktorandin bei Eastman Kodak in Rochester, USA, an hochverzweigten Polyestern. Das Thema „Dendritische Polymere“ bearbeitete sie anschließend auch im Rahmen ihrer Habilitation, die sie an der TU München 1996 ablegte.

Seit 1997 ist Brigitte Voit in einer gemeinsamen Berufung Leiterin des IPF-Instituts Makromolekulare Chemie am Leibniz-Institut für Polymerforschung Dresden e.V. (IPF) und Professorin für Organische Chemie der Polymere an der Technischen Universität Dresden (TUD). In 2002 wurde sie zusätzlich als Wissenschaftliche Direktorin und Vorstand des Leibniz-IPF Dresden bestellt. Sie ist Gründungsmitglied in DRESDEN-concept e.V. und dort auch im Board tätig. Seit 2011 ist sie Sprecherin der Sektion D (Mathematik, Natur- und Ingenieurswissenschaften)  in der Leibniz-Gemeinschaft und Mitglied im Präsidium.

Ihre wissenschaftlichen Forschungsinteressen liegen im Bereich der Synthese von neuen, funktionalen Polymerarchitekturen, wie z.B. Dendritische Polymere, Hydrogele, Funktionale Block- und Pfropfcopolymere, biofunktionale Polymere und Funktionspolymere für die Optoelektronik. Brigitte Voit ist vielfältig in Gremien- und Begutachtungsaufgaben in der wissenschaftlichen Community eingebunden (DFG, EU, BMBF), und in mehreren Herausgebergremien von Zeitschriften tätig. Von 2014 bis 2015 war Brigitte Voit Präsidentin der European Polymer Federation und seit 2016 ist sie gewähltes Mitglied von acatech (Akademie der Technikwissenschaften).

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