Dr. Heike Illing-Günther : Vom Strickstrumpf zum Textilen Leichtbau – Technische Textilien aus Sachsen

Aufbauend auf eine jahrhunderte alte Tradition hat sich Sachsen zum Vorreiter textiler Technologien in technischen Anwendungen, im Besonderen im Bereich des textilen Leichtbaus in seiner facettenreichen Vielfalt entwickelt.

Dr. Heike Illing-Günther
Dr. Heike Illing-Günther

Aufbauend auf eine jahrhunderte alte Tradition hat sich Sachsen zum Vorreiter textiler Technologien in technischen Anwendungen, im Besonderen im Bereich des textilen Leichtbaus in seiner facettenreichen Vielfalt entwickelt.
Bespielhaft seien das Malimo®-Verfahren als Grundtechnologie für Verstärkungsstrukturen im Flugzeug- und zwischenzeitlich auch im Automobilbau genannt, ebenso wie die Entwicklung von sicherheitsrelevanten textilen Containern oder auch die Fülle unterschiedlichster Schutznetze für Transport, Sicherheit, Sport und Fischerei oder einfach nur als Vogelvolière.
Diesen Herausforderungen stellt sich das Sächsische Textilforschungsinstitut auf Basis erfahrener Mitarbeiter und der Ausstattung mit modernster Maschinen- und Anlagentechnik sowie praxisrelevanten Prüfmöglichkeiten.

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Heike Illing-Günther
Heike Illing-Günther

1996 stieg sie nach der Dissertation an der Friedrich-Schiller-Universität Jena, Biologisch-Pharmazeutische Fakultät,  in die Textilforschung ein. 1996 – 2006 beschäftigte sie sich am Textilforschungsinstitut Thüringen-Vogtland e.V. (TITV) in Greiz mit den Schwerpunktthemen: Chemische Textilanalytik, Textilmikroskopie/Digitale Bildverarbeitung und -auswertung, Beschichtung , Oberflächenmodifizierung, Smart Textiles, Qualitätsmanagement der akkreditierten Prüfstelle. Ab 2006 arbeitete Dr. Heike Illing-Günther am Sächsischen Textilforschungsinstitut (STFI) in Chemnitz mit den Bereichen Technische Textilien, vor allem textile Halbzeuge für Endlosfaser verstärkte Kunststoffe und „Smart Textiles“ für den technischen Einsatz (z.B. gewirkte Heiz-flächen). Seit 2010 ist sie Forschungsleiterin des STFI e.V.