Berliner Zoo : Knut hat jetzt sein offizielles Babyalbum

Jetzt auch hoch offiziell: Heute wurde das vom Zoologischen Garten autorisierte Knut-Buch vorgestellt. Über Filmrechte zu drei Kinostreifen wird zur Zeit intensiv verhandelt.

Knut-Buch
Der Leiter des Berliner Zoos, Gerald Uhlich, präsentiert stolz das neue Knut-Buch. -Foto: ddp

BerlinDer Zoologische Garten hat heute das so genannte offizielle Knut-Buch vorgestellt. Der im deutschen Ravensburger-Verlag erschienene Bildband des US-amerikanischen Autors Craig Hatkoff beschreibt auf 48 Seiten die Kindheit des Eisbärenjungen. Die erste Auflage beträgt 30.000 Stück, eine zweite - noch im Druck befindliche - Auflage 15.000 Exemplare.

Ein bereits im Mai im Heyne-Verlag erschienenes Buch zum Thema sei vom Berliner Zoo nicht autorisiert gewesen, erklärte der Vorstand der Zoo AG, Gerald Uhlich. Ursprünglich geplante juristische Schritte habe man inzwischen verworfen. Wie Uhlich mitteilte, verhandelt der Zoo derzeit intensiv zu Filmrechten um Knut. Geplant seien drei Kinostreifen: ein Dokumentarfilm, ein Animationsfilm und ein Spielfilm.

Zoos brauchen keine Mittelkürzungen fürchten

Nahezu abgeschlossen sind laut Uhlich Verhandlungen mit der Berliner Finanzverwaltung über jährliche Zuwendungen für Zoo und Tierpark Berlin. Es zeichne sich ab, dass es keine Kürzungen gegenüber den vergangenen Jahren geben werde. Laut Bilanzberichten für die beiden Einrichtungen erhielt der Zoo im Jahr 2006 knapp zwei Millionen Euro Zuschüsse aus Steuermitteln, der Tierpark rund sieben Millionen Euro. (mit ddp)

(Das Knut-Buch ist im Buchhandel und im Berliner Zoo erhältlich. Es kostet 9,95 Euro. ISBN: 978-3-473-55216-0)

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