Kommender Filmstar : Hollywood holt Knut ins Kino

Kurz vor dem Jahresende hat der Berliner Zoo einen wahren Geldsegen in Aussicht. Filmproduzent Ash R. Shah aus Hollywood bietet für die exklusiven Weltrechte an Eisbär Knut bis zu fünf Millionen Dollar.

Christoph Stollowsky
Knut
Flimmert Knut bald über die Kinoleinwand? -Foto: AFP

BerlinMit dieser Lizenz in der Tasche will er einen Animationsfilm nach dem Vorbild von „Nemo“ oder „Shrek“ drehen – mit dem einjährigen Zoostar Knut als Hauptfigur. Das bestätigte gestern der Bärenkurator des Zoologischen Gartens, Heiner Klös. Über die bärenstarke Offerte werde derzeit verhandelt.

Ash R. Shah hat mit seiner „Animation Picture Company“ die Filme „Garfield“ und „Sudden Death“ produziert, nun erhofft er sich offenbar von der Knutstory einen internationalen Publikumserfolg. Der Eisbär muss dafür nicht vor die Kamera, er dient nur als Vorbild für die animierte Knutfigur. Dafür soll der Zoo eine erste Zahlung von 100 000 Dollar erhalten, je nach Einspielergebnis sollen später Honorare in Millionenhöhe folgen.

Schon ab März 2008 kann man Knut live im Kino erleben. Dann läuft „Knut und seine Freunde“ bundesweit an. Diese Mischung aus Dokumentation und fiktiver Geschichte ist ein Bärenkindertagebuch mit Szenen aus Knuts Kinderstube sowie von Braunbären in Weißrussland und Eisbären in der Arktis.

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