WM 2014: Reif und Réthy zählen Löw an : "Der Bundestrainer muss liefern"

Deutschlands berühmteste Fußballkommentatoren Marcel Reif und Béla Réthy verschärfen den Ton gegenüber Bundestrainer Joachim Löw und rufen das Finale als Minimalziel aus.

Kritische Blicke: Marcel Reif (l.) und Béla Réthy erhöhen den Druck auf Joachim Löw.
Kritische Blicke: Marcel Reif (l.) und Béla Réthy erhöhen den Druck auf Joachim Löw.

Marcel Reif und Béla Réthy, die beiden bekanntesten deutschen Fußballkommentatoren,  sind der Ansicht, dass sich bei der Fußballweltmeisterschaft in Brasilien das Schicksal von Deutschlands „goldener Fußballergeneration“ entscheiden werde. „Wenn es diesmal nicht klappt, wird das ganze System in Frage gestellt. Deswegen geht es dieses Mal auch um das Wie. Ein überlegen geführtes Finale, unglücklich verloren, das ist okay. Aber weniger geht nicht,“ sagt Reif, der selbst in Brasilien nicht dabei sein wird, im Gespräch mit der Wochenzeitung "die Zeit".

Sein Kollege Béla Réthy, der für das ZDF das Turnier kommentieren wird, ergänzt: „Es ist die beste Mannschaft, die wir je hatten, eine ideale Mischung aus Erfahrung und Jugendlichkeit, jedenfalls wenn Neuer, Lahm und Khedira fit sind. Es ist alles geklärt. Wir wissen, wer unsere Gegner sind. Die Spanier sind satt. Die Brasilianer haben furchtbaren Druck zu Hause - da heißt es einfach nur: Liefern, Löw.“

Was meinen Sie, liebe Leserinnen und Leser? Liegen die beiden Moderatoren-Koryphäen mit ihrer Analyse richtig? Haben sie überhaupt das Recht, den Bundestrainer öffentlich anzuzählen? Kommentieren und diskutieren Sie mit! Nutzen Sie dazu bitte die einfach zu bedienende Kommentarfunktion etwas weiter unten auf dieser Seite.

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