Paralympics Jury 2016 : Die Inklusions-Botschafterin

Die ausgebildete Journalistin und Kommunikationsexpertin Christina Marx von der "Aktion Mensch" unterstützt das Projekt PZ seit der Gründung.

Kathrin Merfort
Christina Marx von der Aktion Mensch e.V.
Christina Marx von der Aktion Mensch e.V.Foto: Promo

Was das Außergewöhnliche an der Paralympics Zeitung des Tagesspiegels ist? „Dass das Projekt keine Eintagsfliege ist. Es weckt schon seit zwölf Jahren Begeisterung für den Behindertensport und führt zu einer größeren Selbstverständlichkeit im Umgang mit behinderten Menschen“, sagt Christina Marx. Sie ist 1970 in Köln geboren, leitet seit 2013 den Bereich Aufklärung bei der Aktion Mensch e. V. und ist Mitglied der Jury der Paralympics Zeitung. Und sie war in der Gründungsphase des internationalen Nachwuchsmedienprojektes des Tagesspiegels und der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung DGUV im Jahr 2004 auch in enger Abstimmung mit der Mit-Gründerin der "PZ" beim Tagesspiegel, Redakteurin Annette Kögel.
Seit Sotschi und jetzt mit Blick auf Rio unterstützt die Aktion Mensch die PZ finanziell, beispielweise durch Anzeigenschaltungen und über die Verbreitung in den eigenen Kanälen, wie Social Media oder dem eigenen Magazin „MENSCHEN“, deren Chefredakteurin sie ist. Darüber hinaus unterstützt die Aktion Mensch den Behindertensport auch im Breiten- und Vereinssport. „Sport ist ein toller Hebel, um Inklusion und das Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung zu fördern“.

Marx ließ sich  in jungen Jahren journalistisch ausbilden. Nach ihrem Studium der Sprachen Englisch und Französisch und einem Abschluss als Diplom-Dolmetscherin an der FH Köln im Jahr 1993, absolvierte sie ein einjähriges Volontariat als „Europa-Journalistin“. Danach arbeitete sie von 1994 bis 2007  in der damaligen Tagesspiegel-PZ-Partneragentur Rugo Kommunikation GmbH in Bonn und Berlin, zunächst als Volontärin, später als Geschäftsführende Gesellschafterin. Sie verantwortete dort die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und das Marketing für den Deutschen Behindertensportverband. Als Mitglied der Geschäftsführung  war Marx von 2007 bis  2012 in der Kommunikationsagentur crossrelations GmbH tätig. Sie betreute Kampagnen und Projekte von Bundes- und Landesministerien, Non-Profit-Organisationen und beriet Unternehmen zu Fragen von sozialer Verantwortung. Zu den Schwerpunkten ihrer Tätigkeit zählten bürgerschaftliches Engagement, außerschulische Bildung und Weiterbildung sowie Bildung für nachhaltige Entwicklung. Marx ist Mitglied im Expertenkreis "Inklusive BILDUNG" der Deutschen UNESCO-Kommission.

2006 wurde sie mit dem PR Report Award für die Kommunikation für den Deutschen Behindertensportverband ausgezeichnet. Bei Preisverleihungen für die PZ war sie bisher nicht anwesend. Dafür aber bei den Paralympics in Athen 2004, in Turin 2006 und in Sotschi 2014. Dort  hat sie Nachwuchsreporter bei der redaktionellen Arbeit unterstützt. Auch in Rio wird sie dabei sein - als Förderer und Inklusionspartner des Deutschen Behindertensportverbands im Deutschen Haus. „Wir kümmern wir uns um barrierefreie Arbeitsbedingungen für Journalisten und werden passend zu den Spielen ein Sportlos präsentieren“. 

 

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