Ernährungsmesse Anuga in Köln : Die größten Trends zum Essen

Verformte Eier. Verpackungen mit Reißverschluss. Vegetarisches Schnitzel, Chicken Style. Auf der weltgrößten Ernährungsmesse Anuga entscheidet sich, was Trend wird und was bald vergessen. Lesen Sie hier einen Auszug und den vollständigen Beitrag im digitalen Kiosk Blendle.

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Bio-Pasta auf der Anuga.
Bio-Pasta auf der Anuga.Foto: dpa

Mit dem Ei anfangen – das ist immer eine gute Idee. Aber was soll das hier sein? „Spiegeleier, tiefgefroren, 50 Stück à 40 Gramm, aus Bodenhaltung.“ Die bayerische Firma Ovofit hat viele derartige Produkte im Angebot und rühmt sich schlicht: „Wir bringen Eier in Form“, so, als sei das Ei nicht die perfekteste aller Formen seit Erfindung der Henne. Das klingt bei einem Hersteller, der in unmittelbarer Nähe des Wallfahrtsorts Altötting angesiedelt ist, fast wie Gotteslästerung.

Aber natürlich nicht auf der „Anuga“ in Köln. Hier ist so etwas Normalität, wenn nicht gar Programm: Die Messe will zeigen, wovon sich der mobile Mensch den ganzen Tag lang ernährt, wenn er im Büro sitzt, auf einer Tagung Hunger hat, sich auf einem großen Fest übers Buffet hermacht – oder einfach nur zu Hause nicht auch noch kochen will. Die Anuga, ist eine Art Biennale der Großverpflegung, alle zwei Jahre für ein paar Tage das weltgrößte Ereignis ihrer Art. Am Sonnabend hat sie begonnen und dauert bis Mittwoch.

Hier trifft sich, so sieht es der Veranstalter, die „Food and Beverage Welt“. Der Fachbegriff meint schlicht professionell organisiertes Essen und Trinken, aber damit lässt sich weltweit kein Stich machen. Halten wir also lieber konkrete Zahlen fest: 280 000 Quadratmeter Ausstellungsfläche, 7000 Aussteller aus 100 Ländern; lediglich das Thema Wein überlässt man klugerweise der Düsseldorfer „ProWein“.

Und alles ist nur für Fachbesucher geöffnet, was dann auch schon den markanten Unterschied zu Publikumsmessen wie der „Grünen Woche“ ausmacht: Es geht unmittelbar ums Geschäft, und deshalb sind Polizeiorchester, aufdringliche Moderatoren und eitle TV-Köche praktisch überflüssig. Selbst die Zahl von Kleindarstellern, die sich den Tag über als Möhre oder Veggie-Burger kostümiert durchschlagen, ist verschwindend gering.

Hier geht es kostenpflichtig (25 Cent) zum vollständigen Beitrag.

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