START-UP des Tages (7) : Edaole

Der Name Edaole bedeutet „Weg zum Glück“. Das Onlineportal gibt Ausgeh- und Shoppingtipps auf Englisch und Chinesisch.

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Fred Klinkert (30)
Fred Klinkert (30)Foto: Thilo Rückeis

Die Idee: Anbieter aus mehr als 30 europäischen Städten können so auch im Reich der Mitte auf ihre Angebote aufmerksam machen. „China ist die größte Reisenation der Welt“, sagt Edaole-Gründer Fred Klinkert, „eine attraktive Zielgruppe also nicht nur für Hotellerie und Gastronomie, sondern auch für den Einzelhandel.“ Die Zahlen sprechen dafür: Rund 90 000 chinesische Touristen kamen 2014 nach Berlin, im Vergleich zu Paris, das über eine halbe Million chinesische Besucher zählen durfte, ist allerdings noch viel Luft nach oben. Und Chinesen, die sich die Luxusreise nach Europa leisten können, gelten als besonders konsumfreudig. Laut einer Statistik von „Visit Berlin“ geben sie in Berlin im Schnitt 594 Euro für steuerfreie Einkäufe aus, rund 20 Prozent mehr als die ebenfalls konsumfreudigen Russen. Das Hauptproblem beim Werben um die Gäste aus Fernost, erklärt Marketingspezialist Klinkert, sei der noch wenig ausgeprägte Individualtourismus – die meisten Chinesen reisen lieber wohlorganisiert in Gruppen – und natürlich die schwierige Sprache des jeweils anderen. Auch um diese „Sprachbarrieren zu überwinden“, habe er das Onlineportal geschaffen, das von Berlin und Schanghai aus arbeitet.

Chef: Fred Klinkert (30)

Branche: Online-Tourismus

Mitarbeiter: 7

Gründungsjahr: Herbst 2014

Firmensitz: Rosenthaler Straße 2, 10119 Berlin-Mitte

Internet: www.edaole.network


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