START-UP des Tages : Getaway

Bei Getaway können Fahrzeugbesitzer ihren Wagen per App an Dritte verleihen.

Sebastian Gluschak
Der Gründer von Getaway setzt auf eine neue Art des Car-Sharing.
Der Gründer von Getaway setzt auf eine neue Art des Car-Sharing.Foto: promo

44 Millionen Pkw besitzen die Deutschen. Von effizienter Bedarfsabdeckung kann man dabei kaum sprechen, denn im Schnitt werden die Autos nur eine Stunde pro Tag gefahren. Edgar Scholler, Gründer und Geschäftsführer von Getaway, meint, sechs Millionen Autos würden reichen. „Wir wollen, dass in Zukunft jeder Mensch jedes Auto benutzen kann, und zwar legal und versichert.“ Getaway soll das ermöglichen: Fahrzeugbesitzer können ihren Wagen auf der Plattform registrieren, den dann andere Nutzer in Echtzeit per Smartphone-App buchen können. Den Kilometerpreis bestimmt der Anbieter, er versteht sich inklusive Treibstoff. Getaway kassiert ein Drittel des Preises als Provision. Um die Pkw per Smartphone öffnen zu können, schickt das Unternehmen nach der Registrierung einen Techniker vorbei, der kostenfrei einen Telematikchip im Fahrzeug installiert. An den Start geht die App im Herbst dieses Jahres.

Getaway im Steckbrief

Chef:  Edgar Scholler (30)

Branche: Verkehr

Mitarbeiter: 6

Gründungsjahr: 2015

Internet: www.get-a-away.com

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