START-UP des Tages : Spicebar

Unendeckte Gewürzschätze und leckere Gewürzmischungen wie Kokos-Curry und „Rauchige Drecksau“ bietet das Berliner Start-up Spicebar.

Jessica Tomala
Die Macher hinter den Gewürzmischungen von Spicebar: Kai Dräger (links) und Patrick Hahnel.
Die Macher hinter den Gewürzmischungen von Spicebar: Kai Dräger (links) und Patrick Hahnel.Foto: Promo

Das Berliner Start-up Spicebar bietet in seinem Onlineshop nicht nur unentdeckte Gewürzschätze wie seltenen Cumeo-Pfeffer vom Himalaya oder fermentierten Kampot-Pfeffer, sondern auch eigene Gewürzmischungen wie Kokos-Curry mit Kokosblütenzucker und Kokosflocken oder „Rauchige Drecksau“, ein Gemisch aus aromatischer, geräucherter Bio-Paprika und Rauch-Salz. „Außerdem können sich unsere Kunden online auch eigene Gewürzmischungen zusammenstellen“, sagt Kai Dräger, der die Spicebar gemeinsam mit seinem Geschäftspartner Patrick Hahnel gründete. „Wir mahlen und vermischen die Gewürze dann frisch bei uns in der Manufaktur in Weißensee. Durch die Kundenwünsche bekommen wir natürlich auch viele neue Ideen für unsere eigenen Gewürzmischungen.“ Für das perfekte Geschmackserlebnis geben sich die beiden Gründer viel Mühe: „Importiert werden die Bio-Gewürze aus Kambodscha, Indien, Nepal, Ungarn und China und wir setzen natürlich stark auf regionale Gewürze“, erklärt Dräger. „Wir bauen kleine Erzeugerproduktionen auf und erarbeiten dann gemeinsam die Bio-Zertifizierung.“ Bis jedes Gewürz perfekt ist, kann es eine Weile und verschiedene Verkostungsrunden dauern, denn die Spicebar arbeitet mit verschiedenen Gourmet-Köchen und Food-Bloggern zusammen, die den Mischungen oft den letzten Schliff geben.

Chefs: Kai Dräger (33), Patrick Hahnel (42)

Branche: Handel

Mitarbeiter: 7

Gründungsjahr: 2015

Internet: www.spicebar.de

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