START–UP des Tages : Aerolution

Das Start-up Aerolution entwickelt Drohnen für die landwirtschaftliche Nutzung.

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Das Team von Aerolution
Das Team von AerolutionFoto: Michael Pöppl

Welches Potential der Einsatz von friedlichen Drohnen birgt, hat Hans Peter Thamm schon früh festgestellt. Seit 2003 arbeitet der Doktor der physischen Geographie bereits mit den Flugobjekten. „Damals wurde die Technik gerne noch in die Spielzeugecke gedrängt“, sagt Thamm. Doch die meisten Fluggeräte waren für längere und aufwendigere Untersuchungen schlecht geeignet, die sensible Elektronik war oft zu anfällig für die geplanten Einsätze. So macht sich Thamm an die Entwicklung eines eigenen Prototyps namens „Songbird“, der speziell in der Landschaftsvermessung, zur Vegetationsanalyse in der Landwirtschaft und im Zivilschutz eingesetzt werden kann. Zuerst finanzierte er das Projekt noch mit eigenem Geld, dann holte er sich ein Team von Fachleuten ins Boot: Im Jahr 2015 gründete Thamm zusammen mit Matthias Meyer, Mike Mönninghoff, Rolf Jansen und Nicolas Brieger die Aerolution GmbH. Inzwischen gibt es vier unterschiedliche Varianten des UAV (unmanned aerial vehicle). Die Kleinflugzeuge starten und landen senkrecht, können also in jeder Landschaftsformation genutzt werden und haben bis zu einer Stunde Flugzeit: „Damit können wir bis zu 20 Quadratkilometer Fläche untersuchen“, sagt Thamm.

Aerolution im Steckbrief:

Chefs: Matthias Meyer, Hans-Peter Thamm, Mike Mönninghoff, Rolf Jansen
Branche: Luftfahrt

Gründungsjahr: April 2015

Firmensitz: Berlin-Tiergarten
Internet: www.aerolution-systems.com

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