TroikaIllustration: Benjamin Hohnheiser, Gestaltung: Sabine Wilms

Troika

Die Troika (deutsch: "Dreigespann") ist die Kontrollinstanz der Eurostaaten zur Überwachung der Kreditprogramme in den Krisenstaaten Griechenland, Irland, Portugal und Zypern. Dabei entsenden der Internationale Währungsfond, die EU-Kommission und die Europäische Zentralbank leitende Beamte in die betroffenen Staaten, um dort die Gesetzgebung und den Haushalt zu überwachen. Lesen Sie hier aktuelle Beiträge zu diesem Thema.

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  • 21.09.2015 12:12 UhrGriechenland und Flüchtlinge"Deutschland ist für das Chaos verantwortlich"

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  • 28.07.2015 15:35 UhrGriechenland-KriseEine europäische Regierung ist Europas einzige Chance

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  • 26.06.2015 13:59 UhrGriechenlandInstitutionen halten drittes Hilfsprogramm für notwendig

    Die Gläubiger wollen offenbar ein drittes Hilfsprogramm für Griechenland auflegen. Doch unklar ist, ob sich die Griechen überhaupt auf die Vorschläge einlassen.  mehr

    Der griechische Primier Alexis Tsipras.

Europoly - Privatisierung in der EU


Milliarden-Immobilien werden verschleudert, Wasserwerke gegen den Willen der Bevölkerung verkauft, ganze Banken gehen zum Billigpreis an dubiose Käufer – in den Krisenländern Europas steht das öffentliche Eigentum zum Verkauf. Oligarchen und Finanzinvestoren spielen ein gigantisches Monopoly. Die Gläubiger haben die Regeln zu Gunsten der Zocker geändert:

Im Europoly stehen die Verlierer von Beginn an fest.

Europoly - Ein Multimedia-Dossier.

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