• Ein Gespräch mit dem Leiter der Bauabteilung: "Ohne die Handwerker läuft hier nix"

Ein Gespräch mit dem Leiter der Bauabteilung : "Ohne die Handwerker läuft hier nix"

Bauleiter Robert Müller kümmert sich mit seinem Team um den Aus- und Umbau der UdK und erzählt von seinen Erfahrungen und Fortschritten.

Claudia Assmann
Der Mann der Baustellen. Umbauen und Sanieren ist Robert Müllers Job. Foto: J. Bock
Der Mann der Baustellen. Umbauen und Sanieren ist Robert Müllers Job. Foto: J. Bock

Robert Müller, wie geht es Ihnen?

Sehr gut. Die Vorbereitungen für den Rundgang sind in vollem Gange. Und während in den Ateliers und Studios die letzten Handgriffe erledigt werden, sorgen mein Team und ich dafür, dass der Rahmen stimmt und alles glatt über die Bühne geht – von der Reinigung bis hin zur Bewachung.

In den letzten Monaten hat sich ja beim Gebäudeausbau und -umbau an der UdK Berlin sehr viel getan. Woran hat denn Ihr Team gearbeitet?

Oh, das ist einiges. Zunächst mal die vielen Maßnahmen oft unspektakulärer Art, um die Lehre an der Hochschule auf hohem Niveau zu sichern, zum Beispiel die Sanierungen von Räumen. Oder der Dachausbau im Gebäude in der Mierendorffstraße. Da brauchte der Studiengang Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation dringend mehr Platz, und jetzt entstehen dort Seminarräume. Darüber hinaus gibt es auch eine Reihe von ungewöhnlicheren Projekten, zum Beispiel das Institut für Kirchenmusik. Das Haus war marode und wir konnten die Sanierung des Treppenhauses mit einer historischen Rekonstruktion verbinden. Und natürlich der neue Proben- und Studioraum in der Bundesallee. Und der Garten …

Stopp. Von welchem Garten sprechen Sie?

Von dem hinteren Bereich des Hauptgebäudes in der Hardenbergstraße, den wir „Ruinengarten“ nennen. Die Besucher, die im letzten Jahr zum Rundgang gekommen sind, haben dort eine Baustelle vorgefunden, da passte der Name wirklich ganz gut. Das lag daran, dass die Kellerdecken des Seitenflügels und des hinteren Gebäudes dringend trocken gelegt werden mussten, und hierfür mussten wir natürlich graben. Die Arbeiten sind mittlerweile abgeschlossen, und anschließend haben wir die Gartenanlage wieder in ihre historische Form gebracht.

Das heißt, der Garten ist nicht wiederzuerkennen?

Ich würde eher sagen, er ist aufgeräumt. Jetzt ist die historische Anlage wiederzuerkennen und die Wege verlaufen wie ursprünglich angelegt. Aber natürlich finden sich unsere Leute und auch Besucher zurecht – verlaufen wird sich da niemand.

Das klingt nach sehr vielen Baustellen. Wie groß ist denn das Team, mit dem Sie das alles stemmen?

Neben mir als Leiter des Referats Gebäudemanagement und Arbeitssicherheit, wie meine Abteilung ja heißt, gibt es noch zwei weitere feste Mitarbeiterinnen, die mit mir die Baumaßnahmen betreuen. Dann gibt es eine Kollegin und einen Kollegen, die die Bewachung und Reinigung der Gebäude und auch die Instandhaltung der technischen Anlagen koordinieren. Dann die Konzertsaaltechnik, die Hausmeister und Pförtner und nicht zu vergessen die Haushandwerker. Ohne die würde gar nichts laufen.

Das Gespräch führte Claudia Assmann.