Das Afro-Revival hat seinen Zenit noch längst nicht überschritten. Das beweisen die 2008 gegründetem Shaolin Afronauts mit ihrer neuen Platte „Flight of the Ancients“ auf beeindruckende Art und Weise. Von Martin Väterlein mehr
Er tourte mit The Who, Amy Whinehouse, Paul Weller, Oasis und anderen Größen der britischen Musikszene, er schrieb großartige Songs und ist der Mastermind hinter Ocean Colour Scene. Nun erscheint Steve Cradocks zweite Solo-LP "Peace City West". Von Martin Väterlein mehr
Mitreißende Vitalität, unverkennbare Stimmen und ein Sound aus Großvaters Musikbox machten Kitty, Daisy & Lewis 2008 zu viel beachteten Newcomern. Ihr Mix aus Country, Swing und R&B brachte die 50er Jahre in die Clubs zurück. Die Überraschung kommt gleich zu Beginn des neuen Albums "Smoking in Heaven". Von Martin Väterlein mehr
Herbert Grönemeyers Label Grönland ist bekannt für seine geschmacksicheren Veröffentlichungen. Auch das aktuelle Release „The Brothel“ der jungen Norwegerin Susanne Sundfoer überzeugt. Von Martin Väterlein mehr
Verfolgt man die Presseartikel der vergangenen Jahre zum Thema Hip-Hop, kommt schnell der Eindruck auf, dass es nur noch darum geht, den Retter des Genres zu finden. Tyler, The Creator soll diese Rolle jetzt übernehmen. Von Martin Väterlein mehr
Es war nur eine Frage der Zeit, bis die 90er Jahre wieder groß in Mode kommen. The Sounds haben das rechtzeitig erkannt und liefern auf „Something to die for“ ein Album ab, das Eurodance ins 21.Jahrhundert transportiert. Von Martin Väterlein mehr
John Darnielle beweist Platte um Platte, dass er einer begabtesten lebenden Songwriter ist. Mit Herz, Verstand, feinem Humor und literarischen Texten überzeugt auch sein neuestes Werk. Von Martin Väterlein mehr
Cage the Elephant legen auf ihrer zweiten Platte los, als wollten sie mit zwölf Songs das ganze Indie-Volk über den Haufen spielen. Dabei wenden sie sich ausdrücklich an die Indy Kidz, die sich doch so gern mit Befindlichkeiten beschäftigen. Von Martin Väterlein mehr
Mit großer Geste tritt die Chapman Familie auf ihrem Debütalbum an, um berühmt zu werden und damit endgültig dem Mief ihrer nordenglischen Kleinstadt zu entfliehen. Die Probleme: Der Mief, die Kleinstadt und das Album. Von Martin Väterlein mehr
Tapes’n Tapes spielen bislang eher in der zweiten Liga der Indiebands. Das soll sich nun mit ihrem dritten Album ändern. Die Chancen dafür stehen angesichts von Songs mit Wiedererkennungswert gut. Von Martin Väterlein mehr
Das Portico Quartet aus England schafft es, den sonst eher akademischen Jazz aus Europa am Leben zu halten. Dabei verleugnen die vier jungen Musiker ihre Herkunft nicht. Im Gegenteil. Und aus einer vermeintlichen Schwäche heraus entsteht Großes. Von Martin Väterlein mehr
Echter Soul hat mit Schmerz zu tun. Deshalb transportieren gute Soulalben ein Gefühl zwischen Leid und Glückseligkeit. Dafür steht wie kaum ein anderer Charles Bradley, der mit 63 Jahren seine erste Langspielplatte auf den Markt bringt. Von Martin Väterlein mehr
Conor Obersts Band Bright Eyes war vier Jahre lang in der Versenkung verschwunden. Nach einigen mehr oder minder gelungenen Soloversuchen kehrt das einstige Wunderkind des Songwritertums in gewohnter Stärke zurück. Von Martin Väterlein mehr
Mit seinem Dreamtrance-Klassiker „Children“ hat Robert Miles schon seit Längerem nichts mehr am Hut. Dafür sind jetzt bis ins Unendliche hinein modulierte Klangskulpturen sein Ding. Von Martin Väterlein mehr
Auf ihrem siebten Studioalbum glänzen Mogwai wieder mit Breitband-Rock, der ohne das Schielen auf Chartpositionen auskommt. Die Schotten bleiben mit „Hardcore will never die, but you will“ eine der spannendsten Bands dieses Planeten. Von Martin Väterlein mehr
Kaum ist das Jahr ein paar Wochen alt, steht der nächste Hype schon ins Haus. Mit einer Melange aus Folk-Pop, Discopunk und Tribalbeats versuchen die Crystal Fighters die Welt von ihrer baskischen Herkunft zu überzeugen. Von Martin Väterlein mehr
Die beiden wichtigsten Black Music Alben des Jahres erscheinen kurz vor Silvester auch auf Vinyl. Beide beziehen sich unverblümt auf die weiße Popmusik zwischen 1971 und 1985. Da muss dann statt James Brown schon mal King Crimson als Referenz herhalten. Von Martin Väterlein mehr
Vier Jahre nach ihrem letzten Werk zaubern Console kurz vor Jahresende noch ein Elektroalbum auf den Gabentisch. Es klingt ernst, gelassen und zärtlich. Musik für das Ende der Nacht. Von Martin Väterlein mehr
In den Archiven des WDR lagerten über ein halbes Jahrhundert Live-Aufnahmen von Jazz-Legenden wie John Coltrane, Bud Powell, Dave Brubeck und dem Modern Jazz Quartet. Nun wurden sie ausgegraben. Von Martin Väterlein mehr
Element of Crime füllen zuverlässig die Herzen ihrer treuen Hörerschaft mit dem süßen Gift unstillbarer Sehnsucht. Dass sie dabei nicht immer auf eigene Stücke zurückgreifen müssen, beweisen die Band nun mit Fremde Federn . Von Martin Väterlein mehr