Marktex : Zum Schieben

Pinie hat eine angenehme Farbe und altert in Würde. Dieses Holz macht den Charme der Schrankserie „Multimodus“ von Marktex aus. Neu in der Familie ist der CD-Schrank „Tamino“, der 800 silberne Scheiben fasst.

Rolf Brockschmidt
Klassisch und zeitlos schön wirken die Möbel von Ettore Palmiotta, wie "Multimodus" für sein Label Marktex.
Klassisch und zeitlos schön wirken die Möbel von Ettore Palmiotta, wie "Multimodus" für sein Label Marktex.Foto: Marktex

Dieses Möbel ruft nicht „Hallo, hier bin ich, nehmt mich wahr!“ Es ist von zeitloser Eleganz und dennoch so ungewöhnlich, dass es auffällt. Und dabei ist es auch nicht neu, sondern feiert gerade sein zehnjähriges Jubiläum: „Multimodus“ von Marktex hat sich als ein äußerst abwechslungsreiches und dennoch markantes System erwiesen, dass in einer Wohnung unweigerlich Akzente setzt. Es kann durchaus als Lowboard bestehen. Mehrere davon lassen sich jedoch auch stapeln, sodass am Ende ein Schrank entsteht, der, wenn der Besitzer sich räumlich verändert, ohne Mühe wieder auseinander genommen werden kann.

Die Wirkung rührt vor allem von den Fronten. Da setzt „Multimodus“ auf Schiebetüren, die in verschiedenen Musterungen erhältlich sind. Das Material ist grundsätzlich Pinie massiv. Der Clou sind horizontale und vertikale Leisten, die den Türen das typische Gittermuster verleihen. Es gibt auch asymmetrische Muster, die aus einer Nussbaumplatte im Hintergrund bestehen und darauf gelegten Pinienleisten, die in einer Art Mondrian-Raster angebracht sind. So entsteht eine Vielzahl grafisch wirkender Kombinationen.

Die geschlossenen Teile sind auch mit offenen Vitrinen mit Glastüren lieferbar. Die Einlegeböden können in der Höhe variiert werden.

Wer sich seiner Wohnverhältnisse sicher ist, setzt sich auf ein Lowboard gleich ein doppelt so hohes Element, das spart Kosten. Wer es aber flexibel liebt, stapelt eben bis zu vier Elemente übereinander. Da diese Schränke mit Schiebetüren ausgestattet sind, wirken beim Öffnen keine Kräfte, die nach vorne ziehen. Daher ruht das massive Möbel dank seines eigenen Gewichts in sich selbst und muss nicht extra an der Wand befestigt werden – ein großer Vorteil. Wahlweise sind auch Kombinationen mit ergänzenden Schubladen möglich. So wird aus einem seriellen Möbel letztendlich ein individuelles Einzelstück.

Gefühl für Rhythmus und geometrische Formen

Die meisten Marktex-Möbel werden aus Pinie gefertigt, so auch „Multimodus“. Pinie hat eine angenehme Farbe, die in Würde altert und reift und gut zu anderen Holzarten passt. Dennoch bietet der Hersteller jetzt auch dezente Farbvarianten an, in Weiß und Lindgrün. Gerade bei den Gittertüren lassen sich so noch einmal zusätzliche Kontraste herstellen.

Der Kopf hinter diesen zeitlosen, überzeugend schönen Möbeln ist Ettore Palmiotta, der seit über 40 Jahren nicht nur die Geschäfte führt, sondern auch die meisten der angebotenen Möbel selbst entwirft. Produziert werden sie – nicht von ungefähr – in Toledo. Palmiotta ist ein Liebhaber der spanischen Pinienhölzer und zudem von den enormen handwerklichen Fertigkeiten der Spanier überzeugt ist. Diese 1-A-Qualitäten, gepaart mit einem Gefühl für Rhythmus und geometrische Formen, ist das Erfolgsrezept der Marktex-Möbel.

Das Geheimnis seiner Gestaltung wie bei dem neuen CD-Schrank „Tamino“ sind die grafisch wirkenden Türen.
Das Geheimnis seiner Gestaltung wie bei dem neuen CD-Schrank „Tamino“ sind die grafisch wirkenden Türen.Foto: Marktex

Eine gewisse Verwandtschaft mit „Multimodus“ kann „Tamino“ nicht leugnen. So finden sich an diesem einzigartigen neuen CD-Schrank etwa die gleichen Schiebetüren, die auch bei „Multimodus“ verwendet werden. Besonders elegant wirken die senkrechten oder waagerechten Lattenmuster auf den Türen, die entweder Ton in Ton zu haben sind oder in reizvollen Kontrasten. Man kann auch die obere Hälfte offen lassen, um schneller an seine silberfarbenen Lieblinge zu gelangen und nur das untere Segment mit Schiebetüren ausrüsten. Der Schrank besitzt zwei mal sechs Einlegeböden, er ist 106,5 Zentimeter breit und 156,5 Zentimeter hoch.

Wegen seiner Tiefe von nur 26 Zentimetern und den Schiebetüren steht Tamino felsenfest auf dem Boden. Eine Befestigung an der Wand erübrigt sich. 800 CD's kann dieser Schrank aufnehmen, der damit der ansehnlichen Musiksammlung des Besitzers ein stilvolles und elegantes Zuhause bietet.

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