Nach monatelangem Konflikt mit der Regierung haben Rebellen in der Zentralafrikanischen Republik am Sonntag den Präsidentenpalast in der Hauptstadt Bangui eingenommen. Foto: AFPFoto: AFP

Zentralafrika

Die Region Zentralafrika ist seit Jahrzehnten eine Unruheregion. In der Zentralafrikanischen Republik hat es seit der Unabhängigkeit von Frankreich 1960 acht Mal gewaltsame Regierungswechsel gegeben. Zuletzt im März 2013, als die muslimische Miliz Séléka unter Michel Djotodia den zehn Jahre zuvor ebenfalls durch einen Putsch an die Macht gekommenen Präsidenten Francois Bozizé gestürzt hat. In der Demokratischen Republik Kongo fand in den Jahren nach dem Sturz des korrupten Regimes von Mobuto Sese Seko der brutalste und tödliches Krieg nach dem Zweiten Weltkrieg statt. Fast alle Nachbarländer hatten zu dieser Zeit Truppen im Kongo. Und auch im angrenzenden Südsudan ist mit der Unabhängigkeit vom Sudan 2011 noch keine Stabilisierung eingetreten. Lesen Sie hier aktuelle Texte aus dem Herzen Afrikas.

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